Romantik

Von Matthias in - 17. August 2007, 10:24 2 Kommentare

Warum gibt es bei der Bahn keine küssenden, glücklichen Menschen? Emotionale Aufladung klappt im operativen Betrieb bereits prima bei den “Ich fahre sonst immer Auto”-Bahnfahrern, bei denen der Zug immer Verspätung hat. Regelmäßige Bahnfahrer hingegen wissen: Die Bahn ist pünktlich. Und da gäbe es sicherlich einiges über Flirts und Liebesgeschichten zu erzählen. (via).

2 Anmerkungen
The Exit Herr Trütigger, das kann ich mir vorstellen. Es soll ja so gewesen sein, dass die Ringbahn, früher, ein beliebter Datingort
truetigger Wenn die Berliner S-Bahn dazuzählt, gab es da in den letzten zwei Wochen auf der Ringbahn durchaus glückliche, sich küssende

Solarinnovation auf FFO

Von Matthias in - 11. August 2007, 12:55 3 Kommentare

Die im April von Frau Indica eröffnete Solarzellenfirma (man genieße bitte die schönen Meldungen für die Presse) ist mir heute im BerlinDesignBlog über den Weg gelaufen. Den Brandenburgischen Tüftlern ist es gelungen eine Solarzelle mit einer Designertasche zu kreuzen. Herausgekommen ist Pogo Solar.

3 Anmerkungen
The Exit Frau Indica, nur bis auf deren Homepage haben es die handgehäkelten Presseerklärungen noch nicht geschafft. Ein Jammer… Herr Markus, daran arbeitet
Indica Die haben ja auch eine gute Pressearbeit…
Markus Jetzt fehlt nur noch die Sonne dazu ;-)

Mit dem Wetter stimmt was nicht

Von Matthias in - 20. Juli 2007, 08:50 3 Kommentare

Oder wie ist es zu erklären, dass die Wettervorhersage von Donnerstag Abend, 19 Uhr, für heute magere 23°C prognostiziert und ich, in dicker Kleidung am Frühstück schwitzend gegen 8 Uhr eine vollständig überarbeitete Vorhersage erblicke:

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3 Anmerkungen
Raucherblog bei Wetteronline schau ich auch immer. ziemlich zuverlässig, doch man muss echt täglich nachsehen. Nicht zu vergessen Berlin ist groß!
Bhuti Vielleicht sieht die morgige Vorhersage wieder ganz anders aus, also die Regenschirme nicht so voreilig stornieren.
Markus Einfach nicht nach Wetterprognosen schauen und sich überraschen lassen. Wer plant, hat schon verloren.

Aas für Geier!

Von Frau Indica in - 11. Juli 2007, 11:10 7 Kommentare

Als Attribut des Tages auserkoren: geierfreundlich! Genauer gesagt, sollten auf Anregung des Nabu geeignete Weideflächen angelegt werden, um geierfreundliche Orte in Mitteleuropa zu schaffen. Denn, ganz verkürzt gesagt, bedroht die EU die Gänsegeier. Was könnte nun also geeigneter für ein Gast-Posting beim Herrn Exit sein als ein nicht nur in Sachen Klimaschutz, sondern auch in Sachen Artenschutz ökologisch wertvolles Thema sein?

Werden in Spanien die Muladares, Sammelstellen für Tierkadaver, aufgrund verschärfter EU-Richtlinien wegen BSE geschlossen, sieht’s für die Gänsegeier schlecht aus. Klar, wo soll so ein Geier sein Futter finden, wenn nirgendwo draußen mehr Aas herumliegt? Jetzt fliegen die hungrigen Großvögel in Richtung Norden, auf der Suche nach Futter.

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7 Anmerkungen
Indica Genau, so etwas wie extensive Viehwirtschaft könnte wohl eine Lösung sein. Aber es ist wieder die Frage – muss das
Claudia In Nordwales gabs, als ich vor dreißig Jahren dort wanderte, durchaus Geier. Weil dort extensive Schafwirtschaft betrieben wurde – und
Markus @Bhuti: so perfide war meine Idee gar nicht, aber auch darüber könnte natürlich als Lösungsansatz für die Geierfutterkrise nachgedacht werden…

Plus: Die Milch kommt aus der Region

Von Matthias in - 3. Juli 2007, 09:27 11 Kommentare

Bravo! Bei Plus soll die Milch der Eigenmarke Alpa in Zukunft regional beschafft werden. 2002 soll jeder Deutsche 65 kg Milch konsumiert haben. Davon entfallen 39 kg auf Vollmilch und 22,5 kg auf entrahmte Milch.

Da wird hoffentlich der eine oder andere LKW-Kilometer zu je 813 Gramm CO2 eingespart (andere Quellen sprechen von 924 Gramm, die ein voll beladener 40 Tonner produziert). Aber die Kuh an sich ist ebenfalls ein Klimaschädiger: 235 Liter Methangas werden pro Tag emittiert und vom Stern schöngerechnet. Ansonsten bietet er hier noch ein Darstellung der klimaverträglichkeit von Lebensmitteln.

11 Anmerkungen
Indica Gottseidank explodieren die Milchtüten nicht in meiner Küche beim Öffnen. Ich kaufe übrigens immer regionale Milch, wenn ich in Berlin und
Bellerophon Zum Thema Methanproduktion bei Kühen: Es gab schon ein paar Mal in Amerika Unfälle, wo ein Stall explodiert ist, weil
The Exit Frau Indica: Bleiben Sie doch mal sachlich! Es will Ihnen ja niemand Ihren Milchkaffee verbieten. Sie müssten eben nur drauf

Kapitalistenbrause versus Blubberwasser

Von Matthias in - 29. Juni 2007, 15:03 6 Kommentare

Symbolbild, Blue Celt, Flickr

Meine Kollegin hat ihr italienisches Mineralwasser in meinem Büro vergessen. Die Plastikverpackung (wie auf dem Symbolbild von Blue Celt) will ich gar nicht monieren, denn irgendwie will das erfrischende Nass ja kompakt und transportabel gemacht werden.

Überlegt, dass durch Europa gekarrtes Wasser ganz schön unökologisch ist, weil Wasser die unangenehme Eigenschaft hat, sehr schwer zu sein. Der Lastwagen stößt da sicher die eine oder andere Tonne C=2 aus: nämlich 813 Gramm auf einen Kilometer.

Der Mensch muss zu allem Überfluss das Wasser aus gesundheitlichen Gründen in nicht unerheblichen Mengen konsumieren. Da ist regionales Wasser vom Discounter (wenn es schon nicht aus der Leitung kommen darf) ökologischer. Oder die Kapitalistenbrause. Die wird auch regional mit Leitungswasser aufgeschäumt.

6 Anmerkungen
Claudia @René: Weißensee. Da kommt der Heilquell aus der Leitung, genauso wie in Zehlendorf. :) In Charlottenburg habe ich auch eine Zeitlang
The Exit Guten Abende Herr René! Meine Kommentare dienten der Ertestung eines neuen Features beim The Exit: Textfolgen, die wie ein Link
René G. Nana, Herr Exit! Contenance! Was wollten Sie nun auf youtube zeigen? Und wie schmeckt eigentlich das Aqua BWB im Wedding? In Charlottenburg

Selbstabholer gesucht!

Von Matthias in - 17. Juni 2007, 20:32 7 Kommentare

Ebay leistet Umweltschutzdienste. Denn über die Auktionsplattform kann beispielsweise ein gut erhaltener, jedoch gebrauchter Riesenschreibtisch mit den gigantischen Maßen von 100 auf 200 cm und höhenverstellbaren Tischbeinen (69-77 cm) aus dem Hause IKEA mit dem wohlklingenden Namen “Effektiv” einen neuen Besitzer durchaus erfreuen.

Ja, Herr Exit würde gerne zum ressourcenschonenden Glücksgefühl beitragen! Und wenn ich jetzt noch wüsste, wie man bei eBay die Versandart “Selbstabholung” einstellt, dann könnte ein frustrierter Hauptstädter ohne angemessenen Schreibtisch sich auf die Linderung seiner Probleme freuen! Aber diese Plattform ohne jeden Sinn für Benutzerfreundlichkeit weigert sich seit 2 Stunden, meinem Wunsch nachzukommen.

Könnt ihr helfen? Sonst ist Herr Exit verzweifelt und der frustrierte Hauptstädter bleibt es auch! Oder will gar jemand diesen Tisch?

Nachtrag: Ein erster sinnvoller Hinweis hat zu einer Kleinanzeige bei Kijijijijiji (Wie kann man sich den Namen merken?) geführt.

7 Anmerkungen
rob Das nenne ich Service
The Exit Rob, es gab bisher einen Tisch, der wird auch in Zukunft genügen. Frau Indica: Der Tisch wird von uns bis an
Indica Ich möchte jeden potenziellen Selbstabholer nur kurz warnen – einen Flaschenzug am Sozialpalast nicht vergessen. Das Ding ist sauschwer (und

The Exit jetzt noch ökologischer

Von Matthias in - 14. Juni 2007, 18:23 3 Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser! Am Vorabend des Europäischen Windenergietages 2007, den Europa morgen begehen wird, freue ich mich Ihnen eine besonders frohe Kunde überbringen zu können: The Exit ist bereits seit dem 23. Mai 2007 noch ökologischer, denn der exitsche Qualitätshoster Host Europe hat ein grünes Rechenzentrum gebaut und somit die Energieeffizienz um 30% gesteigert.

The Exit ist also ein ökologisch unbedenkliches Lesevergnügen!

3 Anmerkungen
Claudia Ich finde vor allem erstaunlich, daß diese ungebildeten Kinder sich die “Kulturelle Renaissance zur vollen Entwicklung des schöpferischen Potenzials jedes
Christian BüSo ist gar nicht gut. Hat züge eienr Psychosekte und ist immer wieder verdächtigt worden rechts zu sein. Siehe Wikipedia
Claudia Das ist mal eine gute Nachricht, schöner Schluß eines erschütternden Tages, an dem mich eine junge Dame der Büso (dieser

Alibi-Aktion

Von Matthias in - 4. Juni 2007, 14:53 6 Kommentare

Wieder so eine Alibi-Aktion um das schlechte Gewissen zu beruhigen: Schalt Ab! Immerhin muss der eifrig mitmachende Alibi-Klimaschoner den Radiowecker oder die Mikrowelle neu programmieren.

6 Anmerkungen
The Exit Eben, Frau Indica! Und dann braucht man auch keine Schalt-Ab-Tage!
Indica Ich persönlich halte es ja mit dem “Schalt aus!” – Fernseher, Stand-by vermeiden. Und wie wir ja jetzt alle wissen,
Claudia Isch abe gar keine Mikrowelle. Und ich werde nicht abschalten. Kürzlich habe ich die Quittung dafür erhalten, daß ich so

Stadtluft macht nicht frei!

Von Matthias in - 1. Juni 2007, 10:53 Kein Kommentar

Als Städter hat man es gut. Man kann mit der U-Bahn zur Arbeit fahren und den Freunden auf dem Land unter die Nase reiben, man brauche kein klimazerstörendes Auto. Man kaufe Bio-Supermarkt ein (dabei ist Bio nicht immer Öko) und meidet seit kurzem Gaststätten mit bösen Terrassenheizstrahlern.

Dabei ist man auch als Städter nicht vom Klimaschutz befreit. Im Gegenteil. Das steht aber heute im Hauptstadtblog.

Argumentationshilfe Klima

Von Matthias in - 30. Mai 2007, 15:34 Kein Kommentar

Deutschland ist wohl gar nicht so Klimaschutzvorreiter, wie wir immer tun. Ein Großteil der CO2-Ersparnisse geht auf das Konto der weggefallenen Produktionsanlagen in Ostdeutschland. Deutsche Umwelttechnik wird gerne weltweit eingesetzt, nur nicht in Deutschland. Ich kann diesen Beitrag im Klima-Blog nur wärmstens empfehlen.

Fahrradmitnahme bald im ICE

Von Matthias in - 22. Mai 2007, 08:44 4 Kommentare

Die Fahrradmitnahme in deutschen Zügen scheiterte meist daran, dass es kaum mehr IC-Züge gibt, die durch die ganze Republik fahren. Aber jetzt soll evtl. die Fahrradmitnahme im ICE kommen, zumindest erwärmt sich unser Verkehrsminister dafür. Aber dann bitte in einem eigenen Gepäckwagen und nur dort. Fahrradtransport ist wichtig, aber es gibt auch andere Fahrgäste. Das gilt übrigens auch für die S-Bahn!

4 Anmerkungen
The Exit Oh! Ich freue mich sehr, dass Ihnen diese neue Funktion gefällt!
Indica Holla! Was für ein schickes Popup-Fenster. Damit dürfte dem Letzten klar werden, dass er/sie nochmals klicken muss! Gefällt mir sehr
Indica Mir ist das schon vor etlichen Jahren aufgefallen – weil ich Fahrradtouren in schröddeligen D-Zügen oder Artverwandtem statt in schnellen

Klima: Im Verkehr stecken die Potentiale

Von Matthias in - 18. Mai 2007, 13:28 3 Kommentare

Weil Kohlekraftwerke bei der Stromerzeugung CO2 freisetzen, müssten eben mehr Atomkraftwerke gebaut werden. Also müsste Deutschland den Atomausstieg rückgängig machen.

Genau! Denn so geht es sicher in eine strahlende Zukunft, solange die Endlagerung des strahlenden Mülls nicht sichergestellt ist. Und ich sage Euch: das Problem kriegen wir nicht in Griff. Eher geht das Uran aus. Derzeit ist Uran übrigens sehr teuer: Versorgungsengpass.

Greenpeace hat untersucht, ob Atomkraft den Klimawandel stoppen kann. Ergebnis: Man bräuchte weltweit 1000 neue Atomkraftwerke. Das wird die Anlagenbauer freuen. Nur das Klima nicht:

Jeder Dollar, der in die Erhöhung der elektrischen Energieeffizienz fließt, vermag sieben Mal besser CO2 einzusparen als jeder Dollar, der in die Atomkraft investiert wird. (Quelle: umweltschutz-news.de, via: Mail von Sabbeljan)

und weiter ist zu erfahren:

Die tatsächlichen Gründe für den Klimawandel liegen aber nicht einmal in der Stromversorgung, sondern im Verkehrssektor und in der Abholzung der Urwälder. Will man also wirklich etwas gegen den Klimawandel unternehmen, dann muss hier angesetzt werden. Atomkraft ist nur eine Scheinlösung, noch dazu für das falsche Problem. (Quelle: Jurrien Westerhof, Energie-Experte Greenpeace Österreich)

Ganz pfiffig ist übrigens die Windenergie, die im Jahr 2020 wohl ähnlich viel Strom wie die Atomkraft produzieren wird.

Fassen wir zusammen:

1. (Neue) Atomkraftwerke verhindern den Klimawandel nicht.
2. Investitionen in Maßnahmen zur Senkung des Stromverbrauchs sind sinnvoller als Atomkraftwerke.
3. Das größte Klimaschutzpotential ist im Verkehr. Das sind Autos und Flugzeuge.

PS: Mein letzter Stromsparaufruf (Netzgeräte ausstecken!) wurde enttäuschend schwach verbreitet. Liebe Bloggerinnen und Blogger! Klimaschutz geht alle an! Auch Euch!

3 Anmerkungen
creezy Eben und an Wind wird’s uns in naher Zukunft erst mal nicht mangeln! ;-) Ja doch, Herr Exit, nächste Woche bin
Jens Also auch wenn ich absoluter Gegner der Atomkraft bin, muss ich als Mitglied eines qualitativ orientierten Lehrstuhls doch die Auswahl
Bellerophon Ich glaube Sie haben einen wichtigen Punkt vergessen, Herr Exit – Gleich nach den Kohlekraftwerken kommt nämlich die Industrie als

Brio statt Carrera

Von Matthias in - 15. Mai 2007, 15:33 25 Kommentare

Schon allein aus ökologischen Gründen würde ich meinen derzeit hypothetischen Söhnen das Spielen mit einer Carrera-Rennbahn verbieten. In mein Kinderzimmer käme nur eine Brio-Eisenbahn, denn schon früh müssen die Kleinen an ökologische Verkehrsmittel gewöhnt werden. Auch wenn die Mutter einer äußerst hypothetischen Karriere als Rennfahrer nicht im Wege stehen möchte; hier bleibe ich hart! Meine Söhne können sich ausschließlich in ökologisch unbedenklichen Berufen verwirklichen. Da möchte ich ihnen nicht im Wege stehen.

Foto: Virtual Dietmar, Flickr.

25 Anmerkungen
creezy Ah ich sehe schon, die Zwillinge werden gar keine Zeit zum mit der Brio-Eisenbahn spielen haben! ;-)
Lorelei Ja, klar, wie gesagt, die Töchter übernehme ich gern. Und vergessen wir nicht Finnisch und Englisch, das lernen die lieben Kleinen
Indica Frau Lorelei, würden Sie die Zwillingstöchter nicht auch gleich gern bekommen wollen? Das würde ein Problem für mich lösen. Genau, Japanisch

Bitte nachmachen: Stromsparen

Von Matthias in - 10. Mai 2007, 17:20 8 Kommentare

Ja, ich tue es auch! Und ich gelobe es, nie wieder zu tun.

Rund zwei Drittel der Energie, die weltweit von Handy-Ladegeräten verbraucht wird, geht verloren, wenn das Mobiltelefon abgestöpselt wird, das Netzteil aber eingesteckt bleibt (inside-handy.de)

Also, Ladegerät nach dem Handyakkuaufladen sofort aus der Steckdose ziehen und nicht dort aus Bequemlichkeit stecken lassen.

Bitte sofort nachmachen und alle Kollegen, Freunde und Blogrollverlinkten darauf hinweisen!

8 Anmerkungen
Christian Auch wenigen bekannt: Netzteile aller möglichen anderen Geräte verbrauchen Strom, auch wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Da helfen Steckdosenleisten mit
Ultimonativ Es gibt bei den Stromanbietern diese “Stromdetektive”, die man sich kostenlos oder für wenig Geld ausleihen kann, um den Standby-Verbrauch
sabbeljan das gilt für nahezu alle stecker an denen ein netzteil hängt. auch bügeleisen verbrauchen strom, selbst wenn sie auf 0

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