Am 17. Februar diesen Jahres ging der größte Geldtransporteur Heros in Deutschland Pleite. 400 Mio. EUR fehlten. Damals habe ich mich gefragt, durch welche Lücke das Geld abfloss.
Das Handelsblatt erzählt die Geschichte von Heros und seines Gründers Karl-Heinz Weis, seinem Aufstieg und wie alles platzte. Geplatz wäre die ganze Affaire schon früher, denn regelmäßig gab es Ungereimtheiten. Aber unter größter Anstrengung aller, von Mitarbeitern, Management und Kunden (!), die wegsahen und sich Geldbündel zur Beruhigung mitnahmen, ging es munter weiter, bis der Transporter aus der Kurve flog.
Vor einigen Jahren ermittelte sogar die Staatsanwaltschaft. Etwas schlampig. Bei einem Verlust von 100 Mio. EUR. Möglicherweise wird der Staat nun haften müssen, weil die Beamten geschludert haben und nicht erkannten, was bei Heros lief.
Die Geschichte ist so unglaublich, selbst Kino ist da realistischer. Geldtransport im Bananenstaat.