Bescherung im Blog

Von Matthias in - 16. Dezember 2007, 14:28 58 Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser! Nachdem die Damen Creezy und Indica so beschäftigt sind, dass eine gleichzeitige Geschenkübergabe an beide nicht möglich ist, erfolgt die Bescherung nun online. Wie wir wissen, haben sich beide Damen äußerst wenig erfreut gezeigt, als sie im Herbst zwei Gobelins erhielten. Nein! Ich möchte nicht, dass noch einmal bezüglich meiner Geschenke gejammert wird. Die drastische Konsequenz wäre, das Schenken einzustellen, aber das macht auch keine Freude. Daher dürfen die Damen ihr Geschenk wählen, das sie von den Herren Bellerophon und Exit erhalten.

Der Modus ist wie folgt:

1. Jede der Damen möge bitte per Kommentar eine Zahl zwischen 1 und 4 nennen.
2. In diesem Blog wird ein Bild gepostet, das jedem Geschenk eine Zahl zuordnet und somit jeder Dame ihr Geschenk zuteilt. Dieses Bild wurde soeben an zwei zuverlässige Blogger verschickt, sodass uns keine Manipulation vorgeworfen werden kann.
3. Die Damen dürfen nun beliebig oft ihr verpacktes Geschenk wechseln. Das geschieht durch Angabe der entsprechenden Zahl im Kommentar.
4. Wenn die Damen glücklich sind, dürfen sie ihr Geschenk im Sozialpalast abholen und auspacken. Das sollte dringend noch vor Weihnachten erfolgen.

Ich finde, das ist ein faires und gerechtes Verfahren. Zumal eines der Geschenke von äußerst geringem Wert ist.

58 Anmerkungen
creezy Eben, da bleibt keine Zeit für Gravatar-Sorgen … ,-)
The Exit Und jetzt kommt ja die andächtige Zeit des Gobelinstickens.
Markus Frau Indica, ein Tipp zum Gravatar: Einfach nochmal bei Gravatar einloggen und schauen, ob es einen Bildbestätigungslink anzuklicken gibt. Oder

Autobiographisches im Wedding

Von Matthias in - 4. Juli 2007, 22:24 7 Kommentare

Ich glaube, ich habe sie wiedergefunden. Meine erste Unterkunft in Berlin. Es muss 1996 gewesen sein, denn man fuhr, soweit ich mich entsinnen kann, in der 10. Klasse nach Berlin. Irgendwo bei meinen Eltern lagern sicher noch ein paar Diakästen mit den Bildern. Damals diagrafierte ich nämlich noch und wir wohnten im Wedding, in der Nähe der damals bereits eröffneten Straßenbahn. Leider ist mir die Adresse entfallen, aber ich glaube, ich konnte die Unterkunft jetzt identifizieren.

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7 Anmerkungen
truetigger Damals war das aber noch kein Anti-Doping-Camp. Wobei, ein Anti-Spass-Camp ist Lichtenberg Ghetto auf jeden Fall… In der Storkower Strasse (oben
The Exit Herr Trütigger, was haben Sie denn am Schlachthof gemacht? Und wollten Sie in die Studentenwohnungen an der Storkower Straße ziehen?
truetigger Meine allerfrüheste Berlin-Erinnerung ist irgendwann aus den 80ern – erst mit dem Familien-Trabbi über die Transit-Autobahn (Westwagen gucken!), dann den

Mein Herz weint!

Von Matthias in - 3. Juni 2007, 13:36 10 Kommentare

Beim heutigen sonntäglichen Morgenritual, wenn ich in der Früh die Sonntagsausgabe meiner Zeitung aus dem Briefkasten hole und dabei am Bäcker vorbeikomme, der zufälligerweise in großer Regelmäßigkeit frische Brötchen für mich bereithält, war etwas anders. An einer Mülltonne, ziemlich lieblos angelehnt, stand ein prächtiger, orientalischer Kronleuchter, eines Palastes würdig.

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10 Anmerkungen
herr twiggs recht verkitscht, aber irgendwie schick. der macht sich sicher toll in ihrem blauen schlafzimmer. oder im wc.
rob Herr Exit darf nicht mehr auf die Straße – er sieht zu viel….
The Exit Warten Sie doch nur, bis das Blattgold restauriert ist!

Mein Hausmeister

Von Matthias in - 3. Mai 2007, 11:59 15 Kommentare

Weil mein atomstromfreier Stromversorger gerne wissen möchte, wie viel von seinem teuren Gut in letzter Zeit im Sozialpalast aus der Steckdose entnommen wurde, telefonierte ich den Hausmeister mit der Bitte um Ablesung des Zählers an. Ich so am Erläutern der Wohnungskoordinaten (Stettiner 59, QG, 4. OG, re, da wo die Hirschgeweihe ...) als es aus dem Funkfernhörer tönt “Ick weeß doch wo Sie wohnen! Ick kenne doch meine Mieter.” Und das wo er für 500 Mieter zuständig ist.

Ich bin völlig verblüfft. Oder habe ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen?

15 Anmerkungen
Indica Na, die Hausmeister, Elektriker, Klempner und sogar die Maler kuscheln doch längst mit Ihnen, weil sie sich jede Woche um
The Exit Ich muss das mal gerade rücken: ich schreibe keine prophylaktischen Mails. Ich schreibe nur dann Mails, wenn es Mängel gibt,
Daniel Ich weiß auch wo du wohnst, obwohl ich ja mehr als 500 Meter weg wohne.

Auerhahn statt Hirschgeweih

Von Matthias in - 26. April 2007, 21:20 14 Kommentare

Es ist noch nicht so lange her, da entrüstete sich Frau Indica ob meiner neuen Einrichtung und da die Kritik an meinen schönen Bergpanoramen nicht abreißt, plane ich eine Umdekoration. Diesmal werde ich einen Vogel hängen, der gerne in den nordischen Wäldern vorkommt und tief in der finnischen Volksseele verwurzelt ist (wenn man mal vom Schwan absieht): Der Auerhahn.

Obiges Gemälde ist ein Gobelin, echte finnische Handarbeit.

14 Anmerkungen
The Exit Ich möchte doch gar nicht quälen, aber als Mitbürger mit Migrationshintergrund bin ich manchmal zwischen beiden Kulturen eingequetscht. Gerade vor
indica Vielen Dank, Frau Creezy, dass auch Sie langsam einsichtig werden und beim Ostereierfärben und Torte-Essen nicht ständig auf Auerhahn-Gobelins gucken
creezy Und langsam glaube ich ja, Dir macht es Spaß uns zu quälen ;-)

Frühling im Sozialpalast

Von Matthias in - 19. April 2007, 16:48 4 Kommentare

Der Frühling ist im Sozialpalast eingekehrt. Er lässt die Kirsche im Hof erblühen…

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4 Anmerkungen
rob Es quietscht? Dann wird man wenigstens wach am frühen Morgen…..
The Exit Ich habe noch nie Primelkonfitüre gegessen. Die Rosenmarmelade schmeckt aber stark nach Rosen. Und quietsch etwas zwischen den Zähnen!
rob Schmeckt eigentlich Rosenmarmelade so ähnlich wie Primelkonfitüre ?

Es rauschet die Leitung

Von Matthias in - 22. März 2007, 20:07 11 Kommentare

Als Bewohner des obersten Stockwerkes ist man regelmäßig stolzer Besitzer von seltsamen Amaturen an der Wand. Normalerweise hängen diese still und friedlich vor sich hin, führen ein Leben in der Nichtbeachtung. Schön sind sie nicht. Sie machen auch nichts.

Aber heute Abend, da ist die Installation im Bad zum Leben erwacht. Sie spuckt Wasser, sie faucht das Elexir des Lebens aus sich heraus, ein unglaubliches Getöse, es rauscht wie an einem Wildbach in den Bergen.

So romantisch diese Assoziation jedoch sein mag, etwas mulmig ist mir dabei schon. Weiß zufällig jemand, was diese plötzliche Aktivität bedeutet?

11 Anmerkungen
The Exit Achso, die Lösung: Das Gerät ist ein Rohrbelüfter. Wird heutzutage gar nicht mehr eingebaut. Und der alte hat den Dienst
Antiteilchen Hast du vielleicht eine Zahnarztpraxis im Haus? Möglich, dass der Spucknapf nicht mehr mitgekommen ist!
Ultimonativ Das Haus ist wahrlich nicht leicht zu finden. Wie lautet nun die Auflösung dieses Alltagsrätsels?

Pimp my Sozialpalast mit Stuck

Von Matthias in - 17. Februar 2007, 14:24 3 Kommentare

Nach der Aufhübschung des Schlafzimmers finde ich, es ist an der Zeit, auch das Wohnzimmer zu pimpen. Der Boden wird neu lackiert, vorher muss aber die Hausverwaltung überprüfen, ob die Unterkonstruktion noch tragfähig ist, und wie ich schon dabei bin, so ein Stuckspiegel an der Decke würde sich doch bonfortionös machen, oder? Wen fragt man um Rat? Na, den Heimwerkerblogger aus Ingolstadt, der galant auf den Stuckdiscount hinweist.

3 Anmerkungen
Irene Fertigstuck und Gartenzwerge – tztz. Befleißige Er sich eines besseren Geschmacks.
generator Stuck ist auch die Pest, wenn man mal wieder streichen möchte. Ganz abgesehen von zusätzlichen Spinnweben und Staubfäden. Behauptet zweireihig
creezy Stuck im Sozialpalast? Das geht aber gar nicht. Da muss ich mich gegen verwehren …

Mr. P in der Galerie im Sozialpalast

Von Matthias in - 10. Februar 2007, 10:25 12 Kommentare

Das Ergebnis des gestrigen Kunsthappenings mit Mr. P. Die neue Installation bleibt der aktuellen Formensprache der Galerie treu. Was meint denn das Publikum?

12 Anmerkungen
Liisa oh, die schwedische Landhaus-Dekoration würde ich aber sehr gerne sehen!
Markus w. ääächzzz….. auf ein comeback der klassischen Malerei alla Rubens oder Rembrand werden wir wohl noch ein paar Jahrzente warten müssen… lebt wohl,
The Exit hach, ja, ich bin vom gelb wieder abgekommen und habe dafür blau gemalt, allerdings eine farbstufe heller als der originalton.

Metamorphosen mit Herbol

Von Matthias in - 7. Februar 2007, 08:38 4 Kommentare

Am Freitag findet bereits das nächste Happening in meiner Galerie im Sozialpalast statt. Der Künstler Mr. P hat sich für eine metamorphotische Verwandlung angekündigt. Dabei werden auch 5 Liter Herbeolux Pu Satin im Farbton SO 20 50 verarbeitet werden. Mr. P ist öffentlichkeits- und kamerascheut. Daher wird das öffentliche Happening unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Ich selbst muss auch das Feld räumen.

Gestern fanden bereits einige vorbereitende Arbeiten statt.

4 Anmerkungen
ightorn Wer hat denn noch alles den Frabton SO 20 50 eingeatmet?
Irene Ich interpretiere das Fußbodengeschehen eher dahingehend, daß die Farbe von Fernweh und Sehnsucht, von ungewisser Schwärmerei, von arkadischer Glücksuche und
creezy Ich denke, Herr P. will mit der neu entdeckten Kunstform „Abschliff” auf die Vergänglichkeit der irdischen Lebensform hinweisen. Die kontinentale

Galerie im Sozialpalast

Von Matthias in - 4. Februar 2007, 21:04 12 Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich habe überlegt, abgewogen und mich entschieden. Ich habe in meinem Sozialpalast eine Galerie eröffnet. Die “Galerie im Sozialpalast”. Wer braucht heutzutage schon ein Schlafzimmer? Also habe ich mein Schlafzimmer ins Wohnzimmer geräumt (Platz ist ja genug, weil ich keine Schottenkarobettwäsche kaufte) und die erste Installation installiert.

Die Galerie wird einen Konzept- Happening -Ansatz verfolgen und besonderen Wert auf den Aspekt “Zwischennutzung” legen, wie wir ihn häufiger in dieser Stadt erleben.

Die erste Installation mit dem Arbeitstitel “Cervus Elaphus” zeigt ein Rothirschgeweih auf sonnengelber Badedecke (auf der auch schon mein Ex-Bürokollege lag) mit Weihnachtskaktus. In regelmäßigen Workshop-Sessions werde ich gemeinsam mit den Besuchern dann jeweils den Titel des Kunstwerkes erarbeiten. Weil es sich um eine Galerie 2.0 handelt, wird natürlich im Blog chronistenpflichtig Protokoll und die Diskussion mit der Weltöffentlichkeit geführt.

Für die nächsten Monate ist u.a. die Ausstellung eines Gemäldes von Frau Creezy vorgesehen: Hirschgeweih im Zauberwald in Flammen.

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12 Anmerkungen
creezy Oh ja, Lichtinstallationen sind unabdingbar!
Dirk Ich könnte dich mit »unserem« Künstler bekannt machen: www.tillmueller.de Der macht tolles Licht, so dass du deine Vakanzen auf dem Boden
The Exit Irene, Frauen sind exkulpiert. Herr Twiggs, ja habe ich. Aber blieben trotzdem rauhe Stellen. Herr Trapp, ich habe mich nicht abgewogen! Ich

Obdachlos

Von Matthias in - 26. Januar 2007, 11:39 10 Kommentare

Die Handwerker sind im Sozialpalast und ähnlich des Prager Fenstersturzes, wurde Herr Exit aus seinen Gemächern vertrieben. (Ne, heute Abend könn’ se hier nüscht rein!) Aber ich habe eine Nachtasyl und muss nicht in einem der bei Minusgraden über die Nacht geöffneten U-Bahnhöfen nächtigen.

Aber es fühlt sich komisch an. So in der eigenen Stadt nicht nach Hause zu können. Aber Samstag Nachmittag darf ich ja zurück.

10 Anmerkungen
Lorelei Das klingt in der Tat alles sehr aufregend, was der Herr Exit da im Wedding erlebt. Falls mein neuer, jetzt nicht
Indica Herr Exit, seitdem Sie im Weddinger Sozialpalast wohnen, erleben Sie Ereignisse von historischer Dimension: Sie werden obdachlos, Sie zelebrieren die
Irene @blauton: Nicht rosa? Also doch wieder bloß halbe Sachen? Ich hatte auf eine einheitlich pinke Wohnung gehofft, Fußboden, Decke, Tapete,

Mein Sozialpalast soll schöner werden

Von Matthias in - 24. Januar 2007, 20:52 Kein Kommentar

Mein Kleiderschrank wurde temporär ins Wohnzimmer verlegt, bis die Handwerker den Schlafzimmerboden neu gestrichen haben. Orginal bei Flickr.

Die Wohnung als Theater

Von Matthias in - 2. Januar 2007, 10:50 5 Kommentare

Meine New Yorker Informantin hat mich als Informanden informiert: Die New Yorker meinen wieder etwas quasi-neues entdeckt zu haben: Theater in der eigenen Wohnung. Die Schauspielgruppe tourt durch die Wohnzimmer der Stadt. Find ich eigentlich eine spannende Idee. Ein großes Wohnzimmer habe ich ja, fehlen nur noch die Künstler!

PS: Informant: Jemand, der geheime Informationen hat. Informand: Jemand, der informiert wird.

5 Anmerkungen
Calvin Nach dem eigenen Oper, haben Sie eigentlich vor, einen eigenen Theaterstück zu schreiben? :-) Als Publikum bin ich immer begeistert… ;-)
creezy Och als Künstlerin bin ich dabei. Immer gerne. Und generell kann man immer sagen, „och das hatten wir in Berlin schon
Robert Louis Lieber Herr Exit – ich habe beste Verbindungen zu den Fischer Chören (B-Besetzung) – auch kammermusikalisch zusammengesetzte Blasorchesterformationen kann ich

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