Ein Algorithmus hat mit dem Rhythmus lediglich eine gewisse orthografische und akkustische Ähnlichkeit gemeinsam. Aber auch hier gilt: das Detail zählt und der Feed sollte nun von einem melonenkernausspuckenden Blogger befreit sein.
An dieser Stelle könnte ich auch eine Ausführung zur kontextbezogenen Benennung durch den Begriff “Ding” einfließen lassen. Statt die korrekte Bezeichnung durch ein exploratives Verfahren im deutschen oder internationalen Wortschatz zu generieren, wird dabei kurzerhand kundgetan, dass es ein “Ding” sei, in der Hoffnung der Kontext würde klarstellen, was damit gemeint sein könnte. Hätte ich mir also die komplexe Similarität sparen können:
Aufgrund der Schwierigkeiten bei der Extraktion und der Aufbereitung von Expertenwissen für computergestützte Entscheidungsverfahren, wurde das Entdecken von Regeln und Mustern durch genetische Dinge (Algorithmen), Mustererkennungsverfahren und künstliche neuronale Netze automatisiert.
Dabei ist doch das Problem, dass mit DING die Donau-Iller-Nahverkehrsgesellschaft bezeichnet wird. Entsprechend gibt es DING-Busse, DING-Fahrscheine, DING-Tarifwaben und DING-Fahrpläne. Da kann man doch diese grundlegenden Elemente des öffentlichen und ökologischen Personennahverkehrs (ÖÖPNV) nicht einfach so ihres Kontextes berauben. Wo kämen wir denn da hin? [Das Foto stammt von Sonnentau.]