Es ist so grün in Dresden

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 19:32 8 Kommentare

Wenn der Stadtmensch im Mai nach Dresden reist, dann stellt er neben einem hohen Silberlockenfaktor fest, dass es um ihn herum grünt wie wild und verrückt. Um epilleptische Anfälle und Grün-Schocks zu verhindern hält die Bahn auf dem Weg nach Dresden extra lange auf der grünen Wiese in Brandenburg, damit sich das Großstadtauge an das Chlorophyll gewöhnen kann. Die etwas leidenden Rununkeln können vor dem Zugfenster mit dem Löwenzahn hinter dem Zugfenster (hier nicht dargestellt) im Gelb um die Wette leuchten. Ein Farbtupfer im Grün.

Dem Grünspektakel auf der Anreise entgeht der Reisegast, der den Lokrufen des tschechischen Zugkochs nicht widerstehen konnte und um 9 Uhr den Tag mit einer Kartoffelsuppe, Saftgulasch mit Bemische Kleße, Palatschinken mit Schokolade und frisch gezapftem Pilsner Urquell beginnt. Von Käseklappstulle jedenfalls war in der Ansage keine Rede.

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8 Anmerkungen
Indica Ich erwarte die Post Ihres Sekretariats, sehr gut!
spontiv Jungejunge, das wird ein kilometerfressendes Jahr! Hin und her, dahin und dorthin. Fein! Gebongt! Das Sekretariat wird sich um den
Indica Herr Spontiv, unbedingt! Ich lade Sie hiermit herzlichst nach FFO ein, an Schönheiten kann ich Ihnen persönlich einiges zeigen, die

In der sächsischen Schweiz

Von Matthias in - 29. April 2008, 12:37 9 Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser! Hätten Sie gewusst, dass es in der Sächsischen Schweiz einen Kuhstall gibt, der jedoch keine Kühe beherbergt, sondern vielmehr eine sehenswerte Felsformation darstellt? Nun, bei den Felsen kennen Sie sicherlich die Bastei, von der man einen idyllischen Blick auf das Elbtal hat. Bei einer Wanderung wären lediglich 190 Höhenmeter zu überwinden. Den Bahnhof Kurort Rathen erreicht man von Berlin in rund 3 Stunden.

Ein paar Kilometer elbaufwärts befindet sich das idyllische Städtchen Bad Schandau. Von dort kann man mit einer Überlandstraßenbahn, der Kirnitzschtalbahn rund 8 Kilometer lang das Kirnitzschtal entlang zum Lichtenhainer Wasserfall fahren und von dort sind es nur 30 Minuten zum Eingangs erwähnten Kuhstall.

Nicht mehr in der sächsischen Schweiz liegt das Schloss Moritzburg. Moritzburg sollte man nicht nur wegen des Teiches besuchen, der das Schloss umgibt. Das Schloss selbst ist ein Prachtbau:

Die Ausstattung vieler Räume ist der höfischen Jagd gewidmet. Die Sammlung der Rothirschgeweihe gilt als eine der bedeutendsten der Welt. Im Monströsensaal befinden sich 39 krankhaft veränderte Geweihe, darunter auch der berühmte 66-Ender, das bisher schwerste Hirschgeweih der Welt.

Frohe Reise!

9 Anmerkungen
The Exit Ick freu mir schon!
Spontiv @rené g. pssscht! nu verraten sie doch nicht alles. aber stimmt, tolkewitz ist seeehr lang. vor allem wenn man die strecke
The Exit Frau Creezy, nun seien Sie mal nicht so traurig. Wir müssen doch unbedingt noch die Anweisungen von Herrn René abfahren.

Schau! Ein Kulturbahnhof

Von Matthias in - 15. April 2008, 13:12 Kein Kommentar

Foto: Wikipedia.

Liebe Leser! Kennt ihr diesen Bahnhof? Das ist nämlich ein ganz besonderer Bahnhof. Während die Bahn zwischen Hauptbahnhöfen und Bahnhöfen unterscheidet und manchen Zughalt zum Einkaufsbahnhof aufwertet und es zudem Kreuzungs- und Turmbahnhöfe gibt, lernte ich bei der Anreise zur Hochzeit, dass es in Deutschland auch einen Kulturbahnhof gibt. Und weil das etwas besonderes ist, schreibt die Bahn den Begriff als “KulturBahnhof” auch unter den Namen der Stadt. Ich persönlich fände Kulturbahnhof ja korrekter, könnte mich auch noch mit Kultur-Bahnhof anfreunden, aber KulturBahnhof?

Seit 2005 trägt der Bahnhof der Stadt Weimar den wohlklingenden Titel. (Der Bahnhof gehört der Bahnhofskategorie 2 an und stellt damit einen Fernverkehrssystemhalt dar.)

Den Anstoß für den verpflichtenden Beinamen gab die Werbegemeinschaft der Händler und Mieter des Bahnhofs, die bereits in den vergangenen Jahren vielfältige kulturelle Aktivitäten initiierte. Dazu zählten jahreszeitlich geprägte Dekorationen und Aktionen ebenso wie Lesungen, Musik, Performances, Kinderfeste oder Fotoausstellung. (Quelle: Pressemitteilung zur Umbenennung)

Die DB-Mitarbeiter sollen den Kulturbahnhof nach bestem Wissen und Gewissen unterstützen und neben Bahnfragen auch Kulturfrage beantworten. In diesem Zusammenhang muss ich immer an eine Episode aus Münchner Tagen denken, als ich mit einem Freund am Hauptbahnhof stand und am Service-Point sagte:

“Wir möchten wohin, wo es schön ist. Was haben Sie denn im Angebot?” Die Dame war leicht überfordert. Wir haben ihr dann geholfen. “Könnten Sie vielleicht was mit Bergen vorschlagen? Wo ist es denn besonders schön?” Ein großes Amüsement! Wir sind dann im Übrigen am Tegernsee gelandet.

Schöne Wohnungen

Von Matthias in - 13. April 2008, 12:19 14 Kommentare

bieten Skylineblick im Frankfurter Nordend. Mit Dachterrasse.

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The Exit Na, dann eben Eis!
rene Das Eis bei Christina ist toll. Und kostet nur 2 Euro die Kugel…
The Exit Oder soll ich Torte backen?

Zuckerbäckerstil gestern und heute

Von Matthias in - 24. März 2008, 12:45 7 Kommentare

Zur Zeit Stalins sind in Moskau eine Reihe von Repräsentativbauten entstanden, deren Baustil als (stalinistischer) Zuckerbäckerstil oder Stalingotik bezeichnet wird. In der Fachsprache spricht man wohl vom sozialistischen Klassizismus. Stilbildend für die palastartigen Gebäude sind zahlreiche Verzierungen an den Fassaden mit Säulen und Turmaufbauten.

Der berlinkundige Leser mag nun einwerfen, dass man Dank der Karl-Marx-Allee in Berlin einen Eindruck davon habe, was unter dem Zuckerbäckerstil zu verstehen sei. Allerdings muss ich sagen: Berlin ist von Moskau her betrachtet, weit weg und so wirkt der ab 1951 geplante Straßenzug im Vergleich mit den russischen Originalen doch recht beschaulich.

Dabei wurde in Moskau selbst der von Stalin geplante Stadtumbau wegen des Krieges verschoben und dann abgesagt. Deshalb gibt es heute auch keinen Palast der Sowjets (man betrachte dieses eindrucksvolle Bild) sondern nur sieben repräsentative Zuckerbäckerbauten, die unter dem Namen Die sieben Schwestern geführt werden.

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7 Anmerkungen
Indica Interessante soziokulturelle Studie, liebe Mitleserinnen und -leser – ist Ihnen aufgefallen, dass die Torten-Löffel (!) in eigens in die Torte
Liisa Da ist aber eine Menge Training nötig, um die angefutterten Torten-Pfunde wieder abzutrainieren, Herr Exit! ;o)
The Exit Meine sehr geehrten Leser, werte Frau Bhuti! Wie könnte ich die Torte erst essen und für Euch nur noch Fotos

Die Erotik des Gleises und ein Schienenbruch in St. Petersburg

Von Matthias in - 21. März 2008, 12:25 15 Kommentare

Der Fußweg vom St. Petersburger Hotel zur Metro kreuzte an einem Kanal die Straßenbahnlinie 40 und dank eines ziemlich maroden Untergrundes konnte an dieser Stelle ein formschöner Schienenbruch bewundert werden. Um das Interesse des Herrn Julius wissend, nutzte ich die 30-sekündige Grünphase und fotodokumentierte – ohne vom Linksabbiegeverkehr überfahren zu werden – das defekte Gleis.

Einige der Mitreisenden in der Reisegesellschaft hingegen waren deutlich überrascht, dass ich Straßenbahnschienen fotografierte und wiesen mich fortan auf sämtliche in der Straße eingelassene Gleise hin. Meinem Wunsch, einmal eine der St. Petersburger Straßenbahnen von Innen zu erkunden und ein paar Stationen zu fahren, wurde hingegen abgewiesen. Leidiglich ein Begleiter, der sich als Planespotter outete, versuchte etwas Verständnis für meine Situation aufzubringen.

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The Exit Frau Creezy, ist denn die Gefahr der Heldenabsetzung inzwischen gebannt? Ich verspreche auch weiterhin ganz viel Schienencontent zu posten!
creezy hihi «tramophil» trifft es großartig, Frau bhuti!
The Exit Thomas! Genau. Auch U-Bahnen sind äußerst reizend. Da habe ich keine Präferenzen. Der Text behandelte eben mal nur die Straßenbahn.

Russland-Content

Von Matthias in - 20. März 2008, 16:11 9 Kommentare

Falls jemand die Reiseberichte bislang vermisst haben sollte: sie werden noch kommen. Obiges Bild zeigt beispielsweise die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz an einem Samstag vor den Präsidentschaftswahlen.

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Liisa So, inzwischen weiß ich nun auch, dass der Architekt den Namen Postnik Jakowlew trug. Das mit der Blendung ist aber
The Exit Frau Creezy, die zwei oberen Bilder sind gegimpt, die unteren sind von Kollegen direkt aus deren Kamera. Aber im Prinzip
Spontiv Die Zuckerbäckerei würde mich ja nun interessieren. Dann der Rest. :)

Umbauplanungen im Sozialpalast

Von Matthias in - 10. März 2008, 21:45 18 Kommentare

Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir im Sommer im Sozialpalast ein klein wenig modernisieren sollten. So etwas Farbe hier, etwas Aufhübschung da.

Ich habe da auch ganz konkrete Ideen. Zum Beispiel an der Decke, da könnte man so Kassetten einlassen, mit Gold verzieren und mit einem schönen Goldstuckspiegel in der Mitte versehen.

Alles schön dezent, nur nicht so überladen.

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sabbeljan Blattgold-Unterwäsche, das wäre doch mal exklusiv!
Claudia Wer so feudal wohnt, braucht natürlich Bedienstete, die das Putzen übernehmen. Wäsche ist m.E. nur dann hip, wenn sie auf gar
The Exit Frau Generator! Ich wollte doch nicht Putzen! Wollen Sie dann im Gegenzug meine Fenster reinigen? Oder wollen wir gar für

Was ich in Moskau unbedingt tun will

Von Matthias in - 28. Februar 2008, 20:56 16 Kommentare

Metro Arbatskaja, Foto: Wikipedia.

Meine Abreise nach Moskau und St. Petersburg rückt näher und so freut es mich, dass ich verkünden kann, dass ich mich eingehend und ausgiebig mit Reiseführern beschäftigt habe, denn die Zeit wird knapp sein. Da muss man Prioritäten setzen.

Zum Beispiel habe ich mich mit den Sicherheitshinweisen der Moskauer Metro vertraut gemacht. Wenn ich vor den einfahrenden Zug falle, darf ich nicht, wie in Berlin unter den Bahnsteig rollen. Denn dort befindet sich in Moskau die Stromschiene und der Ingenieur meinte, dass ich kurzes Kuscheln mit selbiger nicht überleben würde. Deshalb der Sicherheitstipp: in die dafür vorgesehene Sicherheitsmulde zwischen den Gleisen robben und den Zug gemütlich über sich hinwegrollen lassen. Anschließend kucken, ob noch einer kommt und aufstehen.

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sabbeljan bin auch schon ganz gespannt!
Markus Gut zu hören, dass Sie wieder wohlbehalten zurückgekehrt sind und dazu noch reichhaltiges Fotomaterial im Rückreisegepäck nach Berlin geschafft haben. Bin
Claudia Willkommen zurück! Ich hoffe auf wundervolle Photographien. Noch heute, bitte.

Reiseführerkaufbegleitungsmusik

Von Matthias in - 16. Februar 2008, 22:15 12 Kommentare

Man beachte bitte in diesem Farb-TV-Ausschnitt des NDR, dass damals im Publikum noch geraucht werden durfte.

Ich habe im Übrigen diesen und jenen Titel in den Warenkorb gelegt und dabei herausgefunden, wie man Amazon beibringen kann, dass die CDs von Anneliese Rothenberger, und Rudi Schuricke zwar zu meiner Kundenhistorie gehören (Omas wollen auch vom Internet profitieren), aber ich werde einen Teufel tun und meine Tonträgersammlung in diesem Bereich erweitern. Nein.

Frau Indica hingegen würde ich das gelbe Kleid der Sängerin nahelegen. Damit hätte sie auch in der kommenden Ballsaison gute Chancen erneut Ballkönigin zu werden.

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generator Und? Ist der am Wochenende da? Oder bist du sturmfrei?
Indica Herr Exit, das ist ja auch leider nicht mehr mein Balkon, sondern der von meinem werten, geschätzten Berliner Mitbewohner…
The Exit Nun, wenn Frau Indica auch schon keine Tulpen auf ihrem Balkon pflanzen will, so könnten wir doch am kommenden WE

Aktion P zur langen Nacht der Museen

Von Matthias in - 22. Januar 2008, 21:01 6 Kommentare

Aufgrund der starken monsunartigen Regenfälle der letzten Tage hat der Berliner aus dem Blick in die Zukunft neue Kraft und Mut geschöpft: es steht die Lange Nacht der Museen an. Ein breitenwirksames Volksbespaßungsspektakel zum Einheitspreis, neudeutsch würde man von der Museumsflatrate sprechen mit All-You-Can-Eat-Kulturbüffet.

Allerdings will so ein Event auch sinnvoll vorbereitet sein. Mal einfach schaun geht a) wegen der Massen und b) wegen der großen Distanzen nicht.

Auch wenn einige Zeitgenossinnen sich wehement gegen eine Planungsaktion verwehrt haben und brüskiert sämtliche Organisationsversuche ablehnen, anbei der Exitsche Amüsementvorschlag.

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The Exit Ich freue mich, dass wenigstens Herr Julius mitkommt! Herr Rob hat ja grundsätzlich immer etwas vor, wenn wir eine Aktion in
creezy Also wenn Dackel mit käme, würde ich unter diesen Umständen mein Absage noch mal überkalkulieren. ;-)
generator Hab leider Dackel. Der nagt gern an alten Knochen.

Umsteigen mit Noppenboden in Ramersdorf

Von Matthias in - 19. Januar 2008, 20:13 15 Kommentare

Sind Sie schon einmal in Ramersdorf in bei Bonn umgestiegen? Dort, wo der aus Bad Honnef kommende Telekom-Express – eine magenta-beklebte Stadtbahn – das letzte Mal aus Bad Honneff kommend rechtsrheinisch hält. Sollten Sie mal machen!

Aus der hochflurigen Stadtbahn geht es – da zum Umsteigen auch die niederflurigen Straßenbahnen halten – ziemlich sehr weit in die Tiefe. Mit Köfferchen an der Hand eine Herausforderung, für Mütterchen mit Kinderwägelchen sicher eine kaum zu bewältigende Höhendifferenz.

Da stand es dann. Mein Köfferchen. Auf dem Noppenboden der unterirdischen Straßenbahn-Stadtbahn-Umsteigehaltestelle. Noppenboden in Dunkelblau. Die Turnhalle meiner Grundschul- und Gymnasialzeit verfügte in den Umkleiden ebenfalls über einen schmucken, dunkelblauen Noppenfußboden. Wahrscheinlich der Dernier Cri der endenden 70er Jahre. Eine Bodenbelagsform, die dem u-bahnfahrenden Hauptstädter, vorenthalten wird. Wenn Sie also im Smalltalk anbringen wollen, worin sich alte und neue Hauptstadt unterscheiden, so können Sie sagen: im Noppenboden. In Berlin hält die U-Bahn heute an Stein, Beton oder Teer (ganz historisch, steht unter Denkmalschutz, z. B. Alexanderplatz).

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rrho Aber “es gab ja noch kein Internet” stimmt für 1995 so ja nun nicht. ;-) Mit verschärft schönem Wochenende bin ich
The Exit Diminutiv ist total en vogue in der zweiten Januarhälfte! Ich meinte, in Düsseldorf wären Teile der U-Bahn ebenso mit Noppenboden belegt.
sabbeljan OT: der satz “Mit Köfferchen an der Hand eine Herausforderung, für Mütterchen mit Kinderwägelchen sicher eine kaum zu bewältigende Höhendifferenz.”

Steckdosen und Klimaanlagen

Von Matthias in - 12. Januar 2008, 22:42 3 Kommentare

Aus gegebenen, reiseplanerischen Anlässen, eine Notiz an mich: Der Nachtzug zwischen Moskau und St. Petersburg fährt jetzt 160 km/h, verfügt über Klimaanlage und Steckdosen.

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Blogrunner Na dann wollen wir mal hoffen, dass auch die richtige Spannunng aus der Steckdose kommt. Vielleicht auch eine andere Art
Nullzeitgenerator Als ich mal damit gefahren bin (1986) verfügte er über einen Zugbegleiter mit Wodkaausschank.
creezy Über Klimanalage und Steckdosen verfügen heißt aber noch nicht funktionsbereit offerieren … bitte ich zu bedenken!

Boarding in Sofia

Von Matthias in - 5. Januar 2008, 07:45 4 Kommentare

Einsteigen Bitte! Zurückbleiben Bitte!

“Eine Engelsstimme aus dem Wartesaallautsprecher flötet,
Daß der Abflug sich um eine knappe Stunde verspätet.”

Herr Mey behält doch immer wieder Recht: Willkommen an Bord!

In Tegel wird derzeit noch nach Osten gestartet. Wegen des eisigen Ostwindes, der ungebremst vom Ural über Berlin pfeift. Das heißt, Sinkflug über Spandau. Somit entgeht dem Ingenieur der Blick über die Neubaugebiete in Ostberlin, die die Endlösung für das Wohnungsproblem darstellen sollten. Zur Fertigstellung kam die Wende. Dafür können die startenden Flugpassagiere auf der rechten Seite einen Blick in meine Küche bekommen und etwas später direkt in meinen Innenhof blicken.

Der Deutsche Wetterdienst hat inzwischen eine Unwetterwarnung für Berlin (wie für fast die gesamte Restrepublik) ausgesprochen. Blitzeis und Glatteis von Westen!

Inzwischen weiß Tegel auch von der Verspätung. Am Ausgang E 18 muss der ankommende Reisende scharf links abbiegen und die Treppe hochsteigen. Sonst landet er direkt im Sexshop.

4 Anmerkungen
Claudia Ich atme mal eben hörbar auf. Willkommen in der Stadt aller Städte, Herr Bellerophon. (Andererseits, was soll einem Bellerophon schon
Markus Glückwunsch zur ungefährdeten Landung. Sie bereiten Herrn Bellerophon doch sicher einen gebührenden Empfang?!
The Exit Der Flug aus Sofia ist inzwischen sicher in Tegel gelandet. Ganz ohne Blitzeis.

Risikoabschlag

Von Matthias in - 22. November 2007, 06:24 3 Kommentare

Andere Länder, andere Sitten. Dumm nur, wenn einem die andere Sitte rasch 4 Jahre Knast einbringen kann. In der Wüste. Einerseits sollte man sich also überlegen, ob man die 7 Sterne unbedingt besuchen will, man setzt sich einem gewissen Risiko aus.

Die hiesigen Fluggesellschaften verweisen beim Thema Kerosinsteuer gerne auf die Wüstenländer, wo subventioniertes Kerosin die Preise günstig hält. Das Geschäft läuft so gut, dass die dortige Fluggesellschaft bis 2010 zu den größten der Welt gehören könnte.

Die niedrigeren Flugpreise der dortigen Fluggesellschaften sollte man allerdings vor dem Hintergrund der knastförderlichen Sitten eher als Risikoprämie betrachten. Ich buche lieber den teureren Umweg.

Foto: Paul Keller, Flickr.

3 Anmerkungen
Spontiv Eben, Händchen halten reicht aus (wenn ich doch nur diesen Artikel finden würde)! Und im Übrigen: was soll man da
The Exit Nun, Hasch befindet sich nicht in meinen Taschen, da ich das nicht konsumiere und nicht transportiere. Aber die doch etwas
Markus Da tun Sie auch besser dran, denn vier Jahre Haft für 0,03 Gramm Hasch sind mehr als ein abschreckendes Beispiel.

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