Kuriosa hatten wir neulich ja schon zum Thema Mobilfunk. Doch Technik ist eine unerschöpfliche Spielwiese. Heute mal zum Thema Fernsehen. An alle Leser, die die heimische Flimmerkiste nicht über die Satellitenschüssel oder das Kabelnetz speisen, sondern über DVB-T. Eine Errungenschaft, bei der Berlin Vorreiter war. Und mir bereits in der ersten Woche nach meinem Zuzug den Gang zum Elektro-Fachmarkt zwecks Kauf eines neuen Receivers bescherte.
Da findet der Fernsehzuschauer unter anderem ein Endlosband von einer Maschine, die rund um die Uhr Chips in Platinen einsetzt, untermalt von einem Mini-Ausschnitt eines klassischen Musik-Stücks. Erinnert doch sehr an das einstige Nacht-Fischballett des ehemaligen Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB). Zu der Zeit, als Fernsehen noch nicht endlos war, war des nächstens immer der Blick ins Aquarium zu sehen, wo Guppy und Co. das Fernsehvolk in den Schlaf wiegten. Fisch schlägt Testbild. Aber Chip-Stanzen schlägt Fische. Einfach, weil die Bewegung so wunderbar kontinuierlich-endlos ist. Wunderbar linear. Finde ich.
Übrigens: Das Endlos-Projekt ist ein “mobiles” Testbild. Die Erklärung hierzu gibt’s mal wieder aus der Welt der Technik-Freaks. Diesmal im Forum Digitalfernsehen. Reichlich kompliziert und für mich an dieser Stelle nicht in prägnante Worte zu fassen. Aber lesen Sie selbst.
2 Anmerkungen
fmünein, auf kanal 51 in einem fernsehgerät eines beliebigen berliner haushaltes, der sein antennensignal über DVB-T bezieht.
The ExitWo wird denn diese Chip-Endlosband gezeigt? Bei Mediamarkt?





