Das Salatmassaker

Von Matthias in - 8. Mai 2008, 22:27 13 Kommentare

Salat soll ja gesund sein. Vor allem mit Karotten. Wegen der Vitamine und so. Weniger gesund sind die Kollateralschäden, wenn Finger mit Karotte über die Reibe geschrubbt werden. Kaum dass der Daumen verheilt ist, gibt es einen erneuten Schnitt und vom kleinen Finger fehlt ein ordentliches Stück (siehe Bild). Zum Glück sieht man den Knochen nicht.

Wenn ich mal meine Leserinnen und Leser nach einem wenig gesundheitsgefährdenden Hilfsmittel fragen dürfte? Nicht dass dann wieder gemäkelt wird.

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13 Anmerkungen
The Exit Frau Creezy! Ich bin nicht untalentiert. Hier versuchen böse Machenschaften meine Finger zu ruinieren, damit ich nicht mehr tippen kann. Herr
Manniac Hmm. Haferflocken? :)
creezy Mensch Herr Exit, Sie wollen bald Doktor sein und sind zu dumm äh untalentiert, Mohrrüben zu reiben ohne sich ständig

Russisch schlemmen

Von Matthias in - 1. Mai 2008, 12:38 4 Kommentare

Anlässlich eines Russland-Bilderabends habe ich in einer etwas spärlich ausgestatteten Küche gekocht. Ich muss hinzufügen, dass es äußerst lecker war.

Als Vorspeise wurden Piroschki gereicht. Das Rezept für den Teig mit etwas saurer Sahne kann ich empfehlen. Gefüllt haben wir dann nur mit Schafskäse und Spinat.

Anschließend labten wir uns am Bœuf Stroganoff. Nachdem das Rezept freie Variationen zuließ, entschieden wir uns für Paprika, Essiggurken und Rote Bete. Himmlisch.

Zu den Bildern reichte ich dann Russischen Zupfkuchen. Auch hier musste ich die Zutaten nach Gefühl vermengen, was zu einem Streuselteig mit präsenter Kakaonote führte. Der Teig ließ sich dann auch nicht über die Käsemasse zupfen, sondern nur streuseln, wodurch die Kuchenenangelegenheit sehr knusprig wurde. Dieses Rezept hat das Potential zum besten Zupfkuchen, den ich jemals selbst gebacken habe.

4 Anmerkungen
The Exit Kuchen schüttelt man ja auch nicht.
rene Na zum Glück haben Sie dann kein Schüttelbrot gebacken :D
The Exit Nix da! Da wird nix gemischt. Das muss mit Liebe gerührt werden!

Ein Rezept nach meinem Geschmack

Von Matthias in - 29. April 2008, 17:13 11 Kommentare

So müssen Rezepte aussehen: Bœuf Stroganoff.

  • Bei den Zutaten handelt es sich um Vorschläge. Die jeweiligen Mengen und Kombinationen darf der Koch/die Köchin selbst wählen.
  • Es darf Senf und Estragon – also auch Estragonsenf – zur Verfeinerung verwendet werden.
  • Bœuf Stroganoff fördert also die Kreativität und Ausdruckskraft des Kochlöffelmeisters. Ist aber wohl nichts für Köchinnen, die sich sklavisch an Rezepte halten!

Ich glaube, das koch ich morgen!

11 Anmerkungen
The Exit Ich musste auch Piroschki nach Gefühl backen! Und das Strogranoff war vorzüglichst.
Indica Herr Exit, wenn Sie Kuchen ohne Waage backen und sich der Improvisation hingeben, wissen wir ja, dass da stets Köstlichkeiten
The Exit Frau Claudia, danke für das Angebot. Wir haben dann doch Rotwein getrunken, weil uns das unkomplizierter erschien. Frau Creezy, nach Kladow

Ein richtiger Schaumschläger

Von Matthias in - 21. April 2008, 20:35 28 Kommentare

Der Haushaltsetat im Sozialpalast für neue Küchenhaupt- und -hilfsgeräte ist derzeit noch ein klein wenig klein. Deshalb wird es bis auf weiteres auch keine professionelle Espressomaschine geben. Mit Mahlwerk und Bohnenbehälter, Wasserfilter und blinkenden Lichtern. Aber ein vehement durchgefochtener Investitionsantrag stellt nun zumindest sicher, dass auf dem handgebrühten Espressocafé aus der Druckkanne richtiger Milchschaum zu liegen kommt. Streng genommen wird ja der Café durch den Milchschaum gegossen und erzeugt dann den typischen Schichtaufbau.

Das äußerst nützliches Küchenhilfsgerät aus dem Hause Nespresso erzeugt innerhalb von 70 Sekunden aus einer Portion kalter Milch mit hohem Eiweißanteil wohltemperierten, stichfesten Milchschaum. (Weil der Schaum eine solche Freude ist, habe ich am Sonntag drei Ladungen Café aus der Druckkanne mit traumhaftem Milchschaum getrunken. War dann etwas aufgedreht und habe 2 × 35 Seiten wissenschaftlichen Output für den cheflichen Schreibtisch produziert und der Weltöffentlichkeit zwei kleinere Werke geschenkt. Von der Geschichte des Kredits und von Risikofaktoren im Credit Spread.)

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28 Anmerkungen
The Exit Doch! Der Herr Julius hat schon drüber geschaut! Allerdings im Rahmen der Diss.
Indica Stilistisch und orthographisch gesehen, machte das Papier einen ganz bonfortionösen Eindruck. Ich habe beim ersten Lesen keinerlei Fehler gefunden. Sie
The Exit Frau Indica! Ich bin hocherfreut, dass Sie sich an meinen Werken erfreuen! Gerne dürfen Sie natürlich auch stilistische Anmerkungen machen. Für

Eine Gretchenfrage beim Borschtsch

Von Matthias in - 9. März 2008, 18:55 9 Kommentare

Ich habe mir sagen lassen, der Russe äße gerne Borschtsch (diese Aussage ist wohl genauso sinnvoll wie die Feststellung, dass der Deutsche gerne Currywurst esse). Aber anlässlich meiner Russischen Wintergrippe, die ich ohne die Creezy’sche Wodka-Kur zu therapieren gedenke, habe ich uns einen Topf Borschtsch gekocht. (Während die Bulgaren nur von Borsch sprechen, fügen die Russen noch ein t und ein zusätzlisches sch ein. Ausgesprochen gibt das viel zischendes sch zum Wortende.)

In dem mir vorliegenden Rezept wird erst mal eine Rinderbrühe aus Rinderfleisch gekocht. Anschließend wird das Gemüse mit Butter angebraten, dann solle die Brühe schrittweise hinzugefügt werden. Da mir dieser Arbeitsschritt wenig intuitiv erschien, habe ich das Gemüse einfach in die kochende Rinderbrühe geworfen. Es ist auch so gar geworden. Ich frage mich – und durch dieses Posting die Weltöffentlichkeit – ob das Andünsten mit Butter zu einem anderen Gesamtergebnis geführt hätte, abgesehen von der Tatsache, dass Butter ein Geschmacksträger ist und die Kaloriendichte des Borschtsch erhöht?

9 Anmerkungen
The Exit Dann fände ich aber die Matthäus-Passion am Sonntag spannender. Wollen wir vielleicht den Familienausflug nachholen?
creezy Nun unter den gegebenen Umständen und insbesondere den gegebenen Umständen bin ich auch für Herr Exit an FFO am Samstag.
Indica Nein, das sollen Sie natürlich nicht, Herr Exit. Sie sollen nach FFO zum Konzert kommen!!!

Die Spontiv'schen Kochfestspiele

Von Matthias in - 19. Februar 2008, 20:53 24 Kommentare

Heute Abend teilte mir mein Briefkasten per blauer Einwurfkarte vom Gelben Logistiker mit rotem Logo mit, dass ein Paket bei den Nachbarn zwei Etagen drunter abzuholen sei. Die Freude über die fast unverhoffte Postsendung wurde dadurch getrübt, dass sich diese nun eben noch nicht in meinem Besitz befindet, der Nachbar allerdings über zwei Hunde verfügt. Die wären ja noch zu bändigen, aber das Öffnen der Tür führt sofort zum Entweichen der nachbarlichen Wohnungsluft, die schon lange Zeit daran gehindert wurde, sich mit der restlichen Erdenluft auszutauschen. Die Tür ist seit Weihnachten mit Straß-Steinchen beklebt. Das Abstellen von Sperrmüll, Gerümpel oder Müll deutet regelmäßig auf ordnende Maßnahmen in der Wohnung hin und die Hausgemeinschaft darf das Ergebnis der Arbeit über mehrere Tage auf dem Treppenabsatz bestaunen, wobei ich mich immer frage, wie zum Teufel das ganze Zeugs früher in der Wohnung Platz gefunden hatte.

Und just in dieser Wohnung war nun das Überraschungspaket gelandet, was von mir entschlossenes Handeln unter Einsatz größtem Mutes erfordert und so bin ich unerschrocken nach getanem Tageswerk zum Klingeln geschritten und forderte erfolgreich die Herausgabe des Päckchens.

Im Sozialpalast betrachtete ich staunend dessen Inhalt und die mir gestellte Aufgabe. Binnen 14 Tagen solle ich aus Mango, Ingwer, Limone, Kokosmilch, Honig, Curry und Pinienkernen ein 3-Gänge-Menü kreieren — unter Zuhilfenahme von weiteren Zutaten im Wert von 10 EUR. Das ganze sei zudem zu bebildern. Strippenzieher ist Herr Spontiv und nun frage ich meine Leser: Was soll ich kochen?

24 Anmerkungen
Spontiv grmpf! und zu weihnachten wünsche ich mir eine editiermöglichkeit für die kommentare!
Spontiv ich gehe mal davon aus das ein jeder von euch kreativ genug ist und nicht auf das dass kochdingens von
Clamix Ah gut, die Reflexe funktionieren noch ;-) Außerdem habe ich mich jetzt bei Frau Jekyllas Kochbuch verpflichtet…

Vitaminbevorratung mit portugiesischen Orangen

Von Matthias in - 18. Februar 2008, 22:22 5 Kommentare

Gerade jetzt, wenn der Winter schon eine Weile dauert und graue Wolkendecken gerne auf’s Gemüt drücken ist eine ausreichende Vitaminzufuhr notwendig, wenn man dem akuten Umckaloabo-Konsum vorbeugen möchte. Den Sozialpalast hat zum Wochenende wieder die portugiesische Orangenlieferung erreicht. Garantiert biologisch angebaut und ungespritzt. Wer einmal von diesen Orangen gekostet hat, will niemals andere. Diese Lieferung ist zum Beispiel zuckersüßest. Leider lässt sich hier die Schale etwas schwer entfernen.

Wer bestellen möchte, kann dies im Internet unter www.orangen.biz tun oder einfach die E-Mail von Familie Dornhoff raussuchen. Die Qualität ist schwer in Ordnung!

5 Anmerkungen
creezy Die sind irrsinnig lecker. Wow! Vielen Dank noch einmal!
The Exit Herr Rob, die Waren des Weddinger Marktes wollen Sie nciht wirklich essen. Das ist unterste Schublade. Herr Spontiv, der Transport fällt
Spontiv Und der Transport? Ist der auch biologisch abbaubar?

Verbrannt

Von Matthias in - 12. Februar 2008, 19:49 8 Kommentare

Bisher war im Sozialpalast der Unterschied zwischen Kaltwasser und Warmwasser vor allem dadurch gekennzeichnet, dass das Kaltwasser sortenrein aus der Leitung floss, wenn man den Hahn mit dem blauen Punkt aufdrehte und bei Betätigung des rotgepunkteten Drehknopfes ergoss sich Warmwasser aus dem Rohr. Damit erübrigten sich im Hausgebrauch die Unterschiede, wenn man davon absieht, dass Warmwasser mit einem x-fachen des Kaltwasserpreises zu Buche schlägt, aber meist mit nicht messbarer Temperaturdifferenz zum Kaltwasser geliefert wurde, was vor allem im Winter ziemlich kalt war.

Gewisse Vorgänge der menschlichen Hygiene, wie beispielsweise eine morgendliche Dusche, erforderten entweder viel Entschlossenheit oder längeres Wartevermögen, bis viel teures, aber kaltes Nass, aus der Leitung entwichen ist und lauwarmes Nass (zum Heißwasserpreis) nachfloss. Nachbarn, die früher aufstehen und somit zur Erwärmung des Rohrleitungsnetzes beitragen könnten, haben wir nicht, sodass vor allem bei einem frühen Start in den Tag die Trade-Off-Kurve zwischen Entschlossenheit und Warten schmerzvolle Züge annehmen konnte.

Der Gebrauch einer Vergangenheitsform deutet bereits an, dass große Veränderungen stattgefunden haben, die sich in (gefühlten) Brandblasen auf meinen Fingern niederschlagen. Das Wasser ist seit heute – in Folge von zwei ganztägigen, als dringend notwendig angekündigten Wassersperrungen – heiß. Sehr heiß. Brühend heiß. Es ist nun sogar zwingend notwendig, dem roten Heißwasser viel blaues Kaltwasser zuzumischen, dass ein lebensbejahendes Lila entsteht.

Für die Waschmaschine wird sich an der Wasserzufuhr nichts ändern, denn sie verkonsumiert weiterhin Kaltwasser. Allerdings geht sie nun komplett in den Zuständigkeitsbereich des Ingenieurs über. Wer Waschmaschinen entwickeln will, sollte wenigstens regelmäßig eine gebrauchen. Und anschließend die Wäsche bügeln oder eine selbstbügelnde Waschmaschine entwickeln.

8 Anmerkungen
The Exit Herr Manniac, ich weiß, dass es in anderen Weltgegenden schon ein Vorteil ist, fließend Wasser zu verfügen. Auch wird es
Manniac Ich habe bisher beim Wohnungsanmieten immer darauf geachtet, eine zu erwischen, in der das Wasser tatsächlich kochend aus der Leitung
Spontiv Sie sollen ja nicht Ihre Hände bügeln. Tsss.

Jetzt bist du dran!

Von Matthias in - 7. Januar 2008, 20:26 2 Kommentare

Es gibt so Tage, da wünscht man sich einen Superhelden. Wenn man böse Mails bekommt, mit dem Suppenhuhn 31 geworden ist oder wenn Schnupfen-, Husten- und Grippeviren eine Party feiern!

Ein solcher Superheld ist sicher der Domol Man. Der sorgt für klare Verhältnisse im Haus. Egal ob Küche, Bad oder Wäsche! SeitPutzen wie der Wirbelwind vertraue ich auf die reinigende Kraft der Musik, die bereits erfolgreich für saubre Verhältnisse im Sozialpalast sorgt. Der Domolman himself, kann es auch mit größerem aufnehmen und gegen fiese Kollegen kämpfen, oder kleine, unerwünschte Viren in Schach halten. Mit Föhnwelle und Lappen: Jetzt bist du dran!

2 Anmerkungen
Indica Der Putzmann hilft, gegen Seelenverstimmung ebenso wie gegen Staubflocken. Schwingen Sie den Staubwedel oder die Keule, je nachdem.
Spontiv Aha, ich sollte meinen Rachen wohl mit Domol durchspülen! Dann werden meine Schnupfen-, Husten- und Grippeviren keine Party mehr feiern!

Prosit Neujahr 2008

Von Matthias in - 1. Januar 2008, 01:01 9 Kommentare

Das wird ein gutes Jahr! Denn im Sozialpalast gibt es Dank Frau Creezy Glücksschweinspiegeleier.

9 Anmerkungen
Indica Guten Morgen, Sie Glücksschwein! War schön mit Ihnen beiden, gestern Abend, heute Nacht, heute Morgen. (den Sandmannausdenaugenreib)
Claudia Alles Gute, Wahre und Schöne für Exit & Co.! (Wobei sie es hoffentlich nicht allein für sich bunkern werden, sondern weiterhin
r|ob Hoch die Gläser und die Thoben-Schrippen – hallo Neues Jahr…!

Zwischenjahresstollen Dresdner Art mit Schokoladensoufflé

Von Matthias in - 29. Dezember 2007, 19:52 6 Kommentare

Der Duft von frischem Zwischenjahresstollen durchzieht den Sozialpalast. In einer S-Bahn aus dem Süden der Stadt wird gerade das Rezept für Schokoladensoufflé von der Meisterin höchstpersönlich zur Geschenkübergabe gefahren. Der Anweisung, zur Geschenkübergabe die Geschenke an die Glienicker Brücke zu transportieren, habe ich mich durch Protest entzogen. Außerdem ist der Christbaum wegen akuter Nadelgefahr nicht mehr transportabel.

Es wird erwartete, dass Stollen und Soufflés das neue Jahr nicht mehr erleben werden und dann findet ja wieder das große Kaloriensparen statt.

Zur Veranschaulichung der Soufflé-Entstehung folgen einige Bilder.

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6 Anmerkungen
creezy Weil wir es gegessen haben?
The Exit Warum sollte das Soufflé tot sein?
creezy lol Das Souflé ist tot. Gestern erlebte der Sozialpalastherd seinen allerersten Soufléauftritt und Herr Schlecker als auch Frau creezy hatten

Die Weddinger Doppelmakrone

Von Matthias in - 17. Dezember 2007, 20:44 10 Kommentare

Da sich die Damen ja noch nicht mal für eine erste Ausgangszahl entscheiden können, die Grundlage für weitere Verhandlungen und Tauschvorgänge bilden, schlage ich vor, wir gehen rasch nach nebenan und nehmen ein Tässchen Kaffee zu uns. Ich reiche auch meine frisch gebackenen Weddinger Doppelmakronen.

Dieses Wochenende musste ich ja selbst die Plätzchen backen, nachdem – trotz der zuletzt ersterbenden Hoffnung – die Patisserie Julius (sprich: Schüliüs) keine Lieferung in den Wedding lieferte. Zudem besitze ich einen Gasofen und habe noch nie Makronen gebacken und die Patisserie Julius hat die Messlatte hier im Sozialpalast doch sehr deutlich furchtbar weit nach oben gesetzt und wir wissen ja, was für eine Kuchendiva der kleine Ingenieur ist. Zu allem Überfluss setzte ich mir in den Kopf, auch Nougat und Marzipan verwenden zu wollen.

Und so entstand sie, die Weddinger Doppelmakrone. Opulent, raffiniert und meine Kolleginnen waren auch ganz entzückt.

10 Anmerkungen
creezy Herr Exit, haben Sie bei ihm Fieber gemessen? Ich sorge mich hier …
The Exit Ja, der Herr Spontiv hat sehr gut beraten! Und der Ingenieur meckert auch nicht.
creezy Die Weddinger Doppelmakrone hat vor allem auch leicht Farbe, das muss das südländische im Stamm sein. ,-) Herr Bellerophon, es gab

Kreativ im Advent mit der Substitutionstorte

Von Matthias in - 9. Dezember 2007, 15:00 17 Kommentare

Frau Creezy hat ihre Bilder auf der Digitalkamera ja vorsätzlich gelöscht um erneut Torte schlemmen zu dürfen. Das ehrt den Bäcker, setzt diesen allerdings gleichzeitig unter Druck: gleiches Rezept und mindestens besserer Geschmack. Daher habe ich mir eine kleine Variation erlaubt, die ich vorab – es ist bei Erscheinen dieses Beitrages 15 Uhr und pünktlich erschienene Gäste werden eingelassen – meinen geneigten Lesern vorstellen möchte.

Die Adventliche Birnentorte basiert auf einem Nougat-Haselnuss-Bisquit. Heute habe ich wieder Mehl genommen und das Nougat durch Lebkuchengewürze ersetzt, sodass unsere Torte von zwei nach Lebkuchen duftenden Böden gerahmt wird. Die Birne habe ich durch Äpfel ersetzt, die ich in zwei Portionen zu Bratäpfeln in der Bratpfanne verarbeitet habe. Zwischen den beiden Lebkuchenböden befinden sich also zwei Schichten Bratäpfel, wobei die obere mit Cranberrys verfeinert wurde. Zwischen den Bratäpfeln kommt die Sahnecreme, wobei ich die Sahne durch Quark und Maskarpone ersetzt und durch Zugabe von Schokostückchen, Vanille und Zimt etwas weihnachtlich abgeschmeckt habe. Um unsere nun 5-stöckige Torte kommt – statt der Mousse au Chocolat – eine gewöhnliche Sahnehülle, die mit gebratenen Mandeln und Schokosternchen dekoriert wird.

Ich hoffe, den internationalen Gästen wird die leicht variierte Adventliche Birnentorte, aka Lebkuchen-Bratapfel-Torte, schmecken.

17 Anmerkungen
creezy Ja, aber ich mochte sie auch nicht wirklich in der Torte. Dann lieber Bratapfel, der war lecker: oder sagen wir,
The Exit Ach, es freut mich zu lesen, dass es alle doch wieder sehr nett im Sozialpalast fanden. Und die Cranberry sind
Markus Ich danke Frau Indica, dass Sie mir den guten Glauben lassen wollte, ich wäre nicht ersetzbar. Und ich danke Frau

Vorweihnachtliches Harmoniebedürfnis

Von Matthias in - 7. Dezember 2007, 14:30 7 Kommentare

Harmonieren eigentlich Lebkuchen mit Bratäpfeln?
Warum stellt man Bratäpfel nicht durch braten von Äpfeln in der Pfanne her?

7 Anmerkungen
Spontiv Ja, unbedingt! Das schmeckt sehr gut!.
The Exit Könnte man denn da noch mit Cranberrys abschmecken?
creezy Nein, aber erst einmal brauchst Du schon ein Mittel, dass die Hitze leitet. Warum aber einen Apfel durch Fett etc.

Attraktivitätsänderung

Von Matthias in - 28. November 2007, 08:53 18 Kommentare

Den Nutzen, den der Verzehr eines Kuchens beim Konsumenten verursacht, kann über eine Nutzenfunktion, die von den Variablen Zutaten und Zubereitungstechnik abhängt, modelliert werden. Die Variable Zubereitungstechnik enthält Informationen über die Verarbeitungsreihenfolge der Zutaten (falsche Reihenfolge, falscher Kuchen), aber auch die Eignung des Bäckers und eine stochastische Komponente für das Gelingen. Die Variable Zutaten ist selbsterklärend und enthält zusätzlich Informationen zur Menge laut Rezept, die mit einem stochastischen Faktor versehen ist, der Über- und Unterdossierungen zulässt.

Der Nutzen des Bäckers wiederum hängt vom Gelingen des Kuchens und dem Nutzen des Konsumenten ab, denn der Bäcker freut sich insbesondere dann, wenn ein gelungener Kuchen dem Bebackten schmeckt.

Wenn wir unser kleines Kuchenbackmodell empirisch überprüfen, so stellen wir fest, dass der Nutzen des Konsumenten von seinen Präferenzen bezüglich der Zutaten abhängt. Der eine mag Ananas, der andere hingegen nicht. Erstaunlicherweise tritt bei Konsumenten, die keine Ananas mögen, die gleiche Nutzenveränderung ein, unabhängig davon, ob Ananas oder Nelken, Kardamom und Rumrosinen dem Kuchen durch Aufnahme in die Variable Zutaten beigefügt werden.

Wenn wir jetzt unterstellen, beide Akteure wollten ihren Nutzen maximieren, dann bleiben zwei Parameter, die sich ändern lassen: entweder der Bäcker ändert das Rezept oder der Konsument passt seine Präferenzen an.

18 Anmerkungen
creezy Na zum Glück gibt es heute auch Mohnstollen. ,-) Ohne so’n Zitronendingsda.
The Exit Nein. So gruselig ist das doch gar nicht. Mit dem Citronat. Den Stollen sparen wir uns für Sonntag auf, wenn
Spontiv Nein Herr Exit! Hören Sie auf meine Vorrednerin! Ihr Vorhaben ist wirklich gruselig. Nehmen Sie das feuchte Stück aus dem Aquarium

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