Von unserem medizinischen Mitbesetzer Herrn Timo
Dieses Blog ist besetzt, also haben wir die einmalige Möglichkeit, gemäß den Regeln einer echten Besetzung, zu schreiben, was wir wollen. Also machte auch ich mir meine Gedanken, was man für das Pilcherblog im Rahmen einer Okkupation verfassen könnte?
Wir alle haben irgendwann einmal diesen einen Gedanken, vielmehr ist es ein Wunsch, der Wunsch einmal auszubrechen und wirklich ernsthaft das zu tun (oder das zu schreiben), was einen bewegt. Und da dieses Gedankengut durchaus nicht konform mit den Gedanken der geistigen Führung an dieser Stelle sein kann, fiel mir meine Wahl auf einmal gar nicht mehr so schwer. Meine Ode an die weibliche Brust:
Googelt man nach der weiblichen Brust, so erhält man als ersten Eintrag einen Link zu einer schlicht wissenschaftlich und medizinisch seriös wirkenden Seite, die folgendes an Information preisgibt:
„Die weibliche Brust besteht hauptsächlich aus Fett- und Drüsengewebe. Das Fettgewebe verleiht der Brust Form und Festigkeit. Die etwa 20 Drüsenläppchen mit den Milchdrüsen sind rund um die Brustwarzen angeordnet. Der Begriff “Busen”, häufig auch als Bezeichnung für die Brust oder die Brüste verwendet, ist eigentlich nur die Vertiefung zwischen den beiden Brüsten. Mit “Busen” wurde früher auch die Brust als Ganzes bezeichnet, insbesondere auch die männliche Brust.“
Googelt man im Kopf eines Heteromannes nach demselben Begriff, wird man ein gänzlich anderes Ergebnis erhalten:
Worin liegt die Faszination dieses wunderschönen Körperteils begründet? Wäre ich Grafiker, so könnte ich mich sicherlich seitenweise über die vollkommene Form dieses Körperteils auslassen. Nehmen wir beispielsweise die Portraitbetrachtung, ihre Silhouette. Eine Exponentialfunktion unvergleichbarer Vollkommenheit. Eine flach gezeichnete Krümmung an der Oberseite, die in einen, ins Negative umschlagenden Kurvenverlauf auf der Unterseite mündet. Die Konsistenz.
Sicherlich bei jeder Brust eine andere, dennoch haben sie alle das eine gemeinsam: es gibt nichts, was derart schön zu tasten ist.
Im Zentrum der weiblichen Brust die kreisrunde, melaninhaltige Papilla Mammae. Normalerweise entspannt, weich und ruhig, sorgen ihre erektilen Muskelfasern bei entsprechender Berührung dafür, dass es auch am weiblichen Körper eine Stelle gibt, die eine Erregung offensichtlich nicht zu verbergen vermag.
Als Kind eine Wärme, Geborgenheit, Fürsorge und Nahrung spendende Quelle des Überlebens, ist sie für einen erwachsenen Mann unwiderstehliches Objekt der Begierde.