Ein Magnum vor dem Reichstag

Von Matthias in - 10. Mai 2008, 22:15 Kein Kommentar

Ich bekenne, dass auch Bundesbürger mit Erstwohnsitz in der Bundeshauptstadt das Recht haben, sich auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag niederzulassen, ein Magnum auf der Zunge zu schmelzen und ein literarisches Epos zu genießen. Das sächsische Geburtstagsgeschenk passte hervorragend zu einem Tag, an dem meine Alma Mater unglücklich in die Schlagzeilen gerät und der Protagonist selbst Opfer von Schlagzeilen wird. Eine äußerst packende Geschichte, die Ingo-Michael Feth zu Papier gebracht hat. Streckenweise flau erzählt, aber inhaltlich sehr ergreifend.

Flügelproblem wegen Forschung

Von Matthias in - 9. Mai 2008, 14:33 3 Kommentare

Wegen aktiver und erfolgreicher Mitarbeit an einem Forschungsprojekt habe ich jetzt ein Flügelproblem. Ob ich es mit einem Blind Booking versuchen sollte?

Nachtrag

Nun folgt auch das Bild von der Preisverleihung. Dazu möchte ich anmerken: zwei der abgebildeten Forscher haben in Ingolstadt studiert. Die im Hintergrund abgebildete Alumna meines Arbeitgebers arbeitet beim Mutterkonzern der Fluggesellschaft, die Herrn Exit in ein ökologisches Dilemma stößt.

3 Anmerkungen
Michael Ich überlege gerade, ob beim Blind Booking die Chancen auf gutes Wetter Jetzt größer oder kleiner werden :)
creezy Deine Sorgen möchte ich haben … ,-) Die sind aber alle für deren Titel ziemlich jung auf dem Foto oder? Das
Spontiv immer diese luxusprobleme … ;)

Das Salatmassaker

Von Matthias in - 8. Mai 2008, 22:27 13 Kommentare

Salat soll ja gesund sein. Vor allem mit Karotten. Wegen der Vitamine und so. Weniger gesund sind die Kollateralschäden, wenn Finger mit Karotte über die Reibe geschrubbt werden. Kaum dass der Daumen verheilt ist, gibt es einen erneuten Schnitt und vom kleinen Finger fehlt ein ordentliches Stück (siehe Bild). Zum Glück sieht man den Knochen nicht.

Wenn ich mal meine Leserinnen und Leser nach einem wenig gesundheitsgefährdenden Hilfsmittel fragen dürfte? Nicht dass dann wieder gemäkelt wird.

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13 Anmerkungen
The Exit Frau Creezy! Ich bin nicht untalentiert. Hier versuchen böse Machenschaften meine Finger zu ruinieren, damit ich nicht mehr tippen kann. Herr
Manniac Hmm. Haferflocken? :)
creezy Mensch Herr Exit, Sie wollen bald Doktor sein und sind zu dumm äh untalentiert, Mohrrüben zu reiben ohne sich ständig

Kopierexperiment

Von Matthias in - 7. Mai 2008, 15:05 4 Kommentare

Notiz an mich: Kopieranweisung von Kerosine befolgen.

4 Anmerkungen
Markus @Herr r|ob: Danke, nur Gutes wird kopiert. @creezy: Nee, kannte ich noch nicht, muss ich damals überlesen haben. Herrlich: “Die Kopien
creezy Kennt Ihr das zum Thema Kopierer? Das ist so wunderschön! ,-)
r|ob Es sehe schon findige Bürokräfte (m/w) mit entsprechendem Wettangebot bei “Wetten dass…?”: “Ich erkenne einen Kopierer an seiner Kopie des Nichts.”

Anblühung im Sozialpalast

Von Matthias in - 6. Mai 2008, 20:56 6 Kommentare

Im Sozialpalast wurde angeblüht. Dieses Jahr erfreuen kleine, bunte Blüten aus dem Hause Der Holländer Besucher, Bewohner und Anwohner. Die Blumen können eigentlich nur gut gedeihen, denn das Gartencenter liegt direkt an der S-Bahn und so hört man während des Einkaufs im Gartenparadies regelmäßig die S-Bahn vorbeifahren.

Der blumische Blühbalkon 2008 wird von roten Farben und Dauerblühern dominiert, wie Dahlien, Kapkörbchen, Geranien und Petunien. Blaue Akzente setzt ein Schlüsselblümchen, ein Enzian und das obligatorische Männertreu. Im Kräutergarten wachsen Basilikum und Majoran. Frisch ausgesät sind Petersilie, Schnittlauch und Dill. Ebenfalls im Kräutergarten wachsen die Julius’schen Kapzuinerkressen und die Wicke.

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6 Anmerkungen
r|ob Der “blumische Blühbalkon” ist ganz klar Anwärter für ‘Das Wort des Jahres’ …
The Exit Konrad: Nein. Das ist nicht spät. Das ist gerade der richtige Zeitpunkt. Vorher bin ich gar nicht dazu gekommen. Frau Indica:
Konrad Sehr hübsch … wenn auch etwas spät. Denn die Sonne scheint ja nun schon ein paar Wochen länger vom wolkenlosen

Gerettet

Von Matthias in - 6. Mai 2008, 19:40 8 Kommentare

Manchmal muss man sich einfach über Widerstände hinwegsetzen und seinem Herzen folgen.

8 Anmerkungen
Claudia Nun ja – die Natur, so von alleine, kennt tatsächlich keine häßlichen Farben. Aber wenn man ihr durch Überzüchtung aufhilft,
Indica Sehr schön. Die Natur kennt ja keine hässlichen Farben, da wird also schon was Hübsches erblühen! Wenn Sie jetzt noch
creezy Und er sieht so gut aus, jetzt wo er gerettet wurde! Herr Exit, ich bin stolz auf sie. Ich vermute

Es ist so grün in Dresden

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 19:32 8 Kommentare

Wenn der Stadtmensch im Mai nach Dresden reist, dann stellt er neben einem hohen Silberlockenfaktor fest, dass es um ihn herum grünt wie wild und verrückt. Um epilleptische Anfälle und Grün-Schocks zu verhindern hält die Bahn auf dem Weg nach Dresden extra lange auf der grünen Wiese in Brandenburg, damit sich das Großstadtauge an das Chlorophyll gewöhnen kann. Die etwas leidenden Rununkeln können vor dem Zugfenster mit dem Löwenzahn hinter dem Zugfenster (hier nicht dargestellt) im Gelb um die Wette leuchten. Ein Farbtupfer im Grün.

Dem Grünspektakel auf der Anreise entgeht der Reisegast, der den Lokrufen des tschechischen Zugkochs nicht widerstehen konnte und um 9 Uhr den Tag mit einer Kartoffelsuppe, Saftgulasch mit Bemische Kleße, Palatschinken mit Schokolade und frisch gezapftem Pilsner Urquell beginnt. Von Käseklappstulle jedenfalls war in der Ansage keine Rede.

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8 Anmerkungen
Indica Ich erwarte die Post Ihres Sekretariats, sehr gut!
spontiv Jungejunge, das wird ein kilometerfressendes Jahr! Hin und her, dahin und dorthin. Fein! Gebongt! Das Sekretariat wird sich um den
Indica Herr Spontiv, unbedingt! Ich lade Sie hiermit herzlichst nach FFO ein, an Schönheiten kann ich Ihnen persönlich einiges zeigen, die

Verbotene Hilfeleistung

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 17:45 28 Kommentare

Mir wurde heute verboten Hilfe zu leisten. Daher kann man bei mir auch nicht von unterlassener Hilfeleistung sprechen, höchstens beim Verbieter, der mir nicht erlaubte, ein Hibiscusbäumchen beim Discounter um die Ecke vor dem Pflanzentod zu bewahren. Ein Antrag auf Rettung wurde nicht wegen des durchaus finanzierbaren Preises von 6,95 EUR abgeleht, sondern mit der Begründung, es gäbe bereits einen Hibiscus (siehe Abbildung). Aber das ist eben kein Bäumchen sondern nur ein Blümchen und das ist doch bitte etwas komplett Verschiedenes!

Von daher wende ich mich mit diesem Artikel an die Weltöffentlichkeit. Durch eine Unterschrift unterstützt Ihr eine Petition zur Rettung einer Hibiscus-Pflanze vom Discounter und hier kommt es auf jeden Tag drauf an! Die Pflanzen schweben ja in Verdurstungsgefahr!

28 Anmerkungen
The Exit Ich bin nun überzeugt, dass das einzig richtige die Rettung des Hibiscus ist. Er fühlt sich sehr wohl.
Manniac Ich bin dafür! Rettet den Hibiscus! Freiheit für Kuba! Olé Olé! War das jetzt richtig? Oh, ich sehe, er ist ja schon
The Exit Er war bedroht, weil er beim Discounter natürlich nicht gegossen wurde. Und so ein Hibiscus ist doch ein durstiges Wesen.

Auf die Draisine!

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 16:50 14 Kommentare

Foto: Wikipedia.

Bedingt durch die Tatsache, dass man in Brandenburg mit der Draisine fahren kann und ich das noch nicht tat, schlage ich einen Draisinenausflug Mitte Juni vor. Wer kommt mit?

Außerdem sollten wir mal mit der Woltersdorfer Straßenbahn in historischem Wagenmaterial ins Grüne fahren. Außerdem ist eine Fahrt nach Rüdersdorf über Schöneiche sicherlich sehr reizvoll.

14 Anmerkungen
creezy Ich bitte darum, Herr Markus. Herr Exit könnte ja sein Donald Duck-Hemd anziehen und die Seemansmütze aufziehen. Dann können wir
Markus Genau, Herr Spontiv. Ich bringe meines jedenfalls mit.
spontiv War das Ringelshirt nicht in Hamburg beheimatet?

Angemessen

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 16:47 7 Kommentare

Ich finde es angemessen, dass Zugbegleiter mir zuwinken, wenn ich den Zug verlasse.

7 Anmerkungen
The Exit Frau Indica, nein! Er winkte mit der Hand. Kellen werden doch gar nicht mehr verwendet. Außerdem gibt es keine Zugabfertiger
Indica Wem, wenn nicht Ihnen, sollten die Zugabfertiger täglich zuwinken? War’s mit einer großen Kelle?
Spontiv Denke ja ;).

In der S-Bahn

Von Matthias in - 1. Mai 2008, 16:13 2 Kommentare

Frau Creezy hat Can in der S-Bahn getroffen. Ein Creezy’sches Meisterwerk: präzise beobachtet, messerscharf beschrieben und noch schön mit der Sprache gespielt. Bravo!

2 Anmerkungen
The Exit Cora, leider haben die Kommentatoren im Hauptstadtblog wieder ein klein wenig über die Strenge geschlagen. Deshalb hat Frau Creezy dort
cora Eine schöne Beschreibung, die Claudia dort abgab, leider ist die Kommentarfunktion schon ausgeschaltet im HSB. Oh, ich kenne diese Cans sehr

Russisch schlemmen

Von Matthias in - 1. Mai 2008, 12:38 4 Kommentare

Anlässlich eines Russland-Bilderabends habe ich in einer etwas spärlich ausgestatteten Küche gekocht. Ich muss hinzufügen, dass es äußerst lecker war.

Als Vorspeise wurden Piroschki gereicht. Das Rezept für den Teig mit etwas saurer Sahne kann ich empfehlen. Gefüllt haben wir dann nur mit Schafskäse und Spinat.

Anschließend labten wir uns am Bœuf Stroganoff. Nachdem das Rezept freie Variationen zuließ, entschieden wir uns für Paprika, Essiggurken und Rote Bete. Himmlisch.

Zu den Bildern reichte ich dann Russischen Zupfkuchen. Auch hier musste ich die Zutaten nach Gefühl vermengen, was zu einem Streuselteig mit präsenter Kakaonote führte. Der Teig ließ sich dann auch nicht über die Käsemasse zupfen, sondern nur streuseln, wodurch die Kuchenenangelegenheit sehr knusprig wurde. Dieses Rezept hat das Potential zum besten Zupfkuchen, den ich jemals selbst gebacken habe.

4 Anmerkungen
The Exit Kuchen schüttelt man ja auch nicht.
rene Na zum Glück haben Sie dann kein Schüttelbrot gebacken :D
The Exit Nix da! Da wird nix gemischt. Das muss mit Liebe gerührt werden!

Ein Rezept nach meinem Geschmack

Von Matthias in - 29. April 2008, 17:13 11 Kommentare

So müssen Rezepte aussehen: Bœuf Stroganoff.

  • Bei den Zutaten handelt es sich um Vorschläge. Die jeweiligen Mengen und Kombinationen darf der Koch/die Köchin selbst wählen.
  • Es darf Senf und Estragon – also auch Estragonsenf – zur Verfeinerung verwendet werden.
  • Bœuf Stroganoff fördert also die Kreativität und Ausdruckskraft des Kochlöffelmeisters. Ist aber wohl nichts für Köchinnen, die sich sklavisch an Rezepte halten!

Ich glaube, das koch ich morgen!

11 Anmerkungen
The Exit Ich musste auch Piroschki nach Gefühl backen! Und das Strogranoff war vorzüglichst.
Indica Herr Exit, wenn Sie Kuchen ohne Waage backen und sich der Improvisation hingeben, wissen wir ja, dass da stets Köstlichkeiten
The Exit Frau Claudia, danke für das Angebot. Wir haben dann doch Rotwein getrunken, weil uns das unkomplizierter erschien. Frau Creezy, nach Kladow

In der sächsischen Schweiz

Von Matthias in - 29. April 2008, 12:37 9 Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser! Hätten Sie gewusst, dass es in der Sächsischen Schweiz einen Kuhstall gibt, der jedoch keine Kühe beherbergt, sondern vielmehr eine sehenswerte Felsformation darstellt? Nun, bei den Felsen kennen Sie sicherlich die Bastei, von der man einen idyllischen Blick auf das Elbtal hat. Bei einer Wanderung wären lediglich 190 Höhenmeter zu überwinden. Den Bahnhof Kurort Rathen erreicht man von Berlin in rund 3 Stunden.

Ein paar Kilometer elbaufwärts befindet sich das idyllische Städtchen Bad Schandau. Von dort kann man mit einer Überlandstraßenbahn, der Kirnitzschtalbahn rund 8 Kilometer lang das Kirnitzschtal entlang zum Lichtenhainer Wasserfall fahren und von dort sind es nur 30 Minuten zum Eingangs erwähnten Kuhstall.

Nicht mehr in der sächsischen Schweiz liegt das Schloss Moritzburg. Moritzburg sollte man nicht nur wegen des Teiches besuchen, der das Schloss umgibt. Das Schloss selbst ist ein Prachtbau:

Die Ausstattung vieler Räume ist der höfischen Jagd gewidmet. Die Sammlung der Rothirschgeweihe gilt als eine der bedeutendsten der Welt. Im Monströsensaal befinden sich 39 krankhaft veränderte Geweihe, darunter auch der berühmte 66-Ender, das bisher schwerste Hirschgeweih der Welt.

Frohe Reise!

9 Anmerkungen
The Exit Ick freu mir schon!
Spontiv @rené g. pssscht! nu verraten sie doch nicht alles. aber stimmt, tolkewitz ist seeehr lang. vor allem wenn man die strecke
The Exit Frau Creezy, nun seien Sie mal nicht so traurig. Wir müssen doch unbedingt noch die Anweisungen von Herrn René abfahren.

Angrillen anlässlich demokratischer Ereignisse

Von Matthias in - 28. April 2008, 22:46 9 Kommentare

Anlässlich der sonntäglichen Demokratieübung mit zurecht gescheitertem Ausgang, hat Frau Creezy am Ende der Flughafenlandebahn zum gemütlichen Sit-In geladen, der sich durch eine Erhitzungsvorrichtung für Fleisch und Fleischwaren, ergänzt um Prosecco, Kartoffel- und Gurkensalat sowie polnischen Senf (Estragonsenf ist in meinem Freundeskreis verhasst) bequem zum ersten Grillereignis der Saison erweitern ließ. Damit wären auch dieses Jahr bereits vor dem Tag der Arbeit einige obligatorische Sommeraktivitäten abgearbeitet (Grillen, Sonnenuntergang in Tempelhof bewundern). Man muss sich ja heutzutage sputen. Man weiß nie, wie lange der Sommer dauert.

Die Grillergemeinschaft war von dem Ereignis, das in Bild und Film festgehalten wurde, so begeistert, dass dieses Jahr – vorausgesetzt der Sommer wird nicht abgebrochen – weiter urbane Picknickaktivitäten im Verkehrskontext stattfinden können. So ist beispielsweise ein Sit-In auf dem Ernst-Reuter-Platz (Bus, Auto) geplant. Auf der Behmbrücke könnte ein Stehempfang stattfinden (Zug, S-Bahn, Sonnenuntergang). Zum Straßenbahnspotten (eine Aktivität, deren Männlichkeit nicht ausreichend gewürdigt wird) eignet sich die Strecke nach Schmöckwitz (idyllisch gelegen, leider etwas zu dünner Takt, dafür Tatra-Züge) und für die U-Bahnen finden wir auch noch ein nettes Plätzchen!

Genug geplant! Erfreuet Euch an den Bildern und dem Bewegtbild mit Ton eines Rosinenbombers von Frau Generator!

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9 Anmerkungen
Indica Ich erblicke polnischen Senf, der nach Newcologne exportiert wurde. Ist der Wedding doch nur estragonsenfkompatibel?
The Exit Ach nee. Spandauer Damm, das ist zu nah an der Arbeit.
creezy Na mir so mehr nach Spandauer Damm … aber die auf der Heerstraße ist natürlich auch schön und laut befahren!

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