Wir werden in Kürze nicht nur Kalorien zählen, sondern auch CO2-Tonnen. Scheint zumindest angebracht, wenn man diesen Spiegel-Artikel liest. Neben den vielen Dingen, auf die wir schon beim Einkaufen achten sollen, kommt nun auch noch die Klimaverträglichkeit hinzu. Ich kaufe ja eh schon keinen Wein und Äpfel aus Chile, weil das auch bei uns wächst und nicht transportiert werden muss. Fleischesser sind wieder im Nachteil, denn bei der Fleischzucht entsteht das böse CO2. Soll ich also morgen Abend, wenn Frau Indica vorbeikommt, Rind, Schwein, Pute oder Huhn zum Gemüseauflauf geben? Und wäre gedünstetes Gemüse (das bereits im Kühlschrank liegt) nicht noch klimaschonender?

