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In den Untiefen der Bibliotheksverbundskataloge

Von Exit in - 29. November 2006, 18:38 3 Kommentare

Lief mir doch heute Nachmittag ein Buch über den Weg. So schön vom Titel, dass ich den unbändigen Wunsch verspürte, es lesen zu wollen. Nein, es handelt sich weder um Trivialliteratur noch Groschenromane. Ein wissenschaftliches Werk aus dem Jahr 1995 (auch wenn der große Hull es mit 1994 fälschlicherweise zitiert hat), sicherlich schon älter, aber ich will es haben! Ein einfacher Wunsch mit komplexer Erfüllung.

Da meine Hausbibliothek keine Fernleihe unterstützt, ist der bequemste Weg Subito. Dort teilte man mir mit, dass das Buch zwar bekannt, aber nicht bestellbar sei. Meine nächste Anlaufstelle, der GBV-Katalog kannte das Werk ebenfalls und mit viel Herumgeklicke in den Untiefen der unübersichtlichen Homepage erkannte ich, dass der GBV schon rein geographisch gar nicht für mich zuständig sei und man Bestellungen über die lokale Bibliothek abzugeben habe. Wo meine nächste lokale GBV-Bibliothek ist, konnte ich nicht herausfinden.

Eine erneute Recherche im KOBV, für die Hauptstadtregion zuständig, zeigte dann das Buch in weiteren Katalogen an. Worüber ich immer noch verblüfft bin, ich konnte mich zur Fernleihe mit meinem FU-Bibliotheksaccount anmelden und einen Auftrag absetzen. Jetzt bin ich gespannt, ob ich nach der üblichen Bearbeitungszeit das Buch in Dahlem abholen darf.

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3 Kommentare

1

creezy
29. November 2006, 20:00 #

Ich finde Ihre Buchbeschaffungsmaßnahmen sehr aufregend, zeitaufwendig und intensiv. Hoffentlich ist der Herr Exit davon nicht zu ermüdet, um das Buch noch lesen zu können…

Ansonsten drücke ich mir mal die Daumen platt! Und möge er berichten von der heiteren Reise aus dem hohen Norden (Wedding) in den tieferen Süden (Dahlem) dieses aparten Bundeslandes…

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The Exit
29. November 2006, 20:49 #

Dabei fahre ich doch jede Woche nach Dahlem. Zum Spanischkurs.

3

lily
30. November 2006, 17:56 #

Wenn ich lese, dass Ihnen ein Buch über den Weg läuft und Sie in irgendwelchen Untiefen der Bücherwelten suchen und stöbern müssen, fühle ich mich sehr an Buchhaim erinnert!

Ist zwar nur U-Bahn-Lektüre aber dafür sehr empfehlenswert: “Die Stadt der träumenden Bücher” von Walter Moers, der hierin ein anderes Niveau erreicht als beim kleinen Arschloch!! :-)

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