Gestern war ich auf Kurzurlaub in Schweden. Da kann man in Berlin praktischerweise mit der U-Bahn hinfahren, in die Knesebeckstraße 92. Das ist mitten im finstersten Charlottowgrad, im alten Westen. Dort betreibt nämlich Rane Rapo den Alten Schweden, ein schwedisches Restaurant. Kaum saß ich mit Lenny auf den gepolsterten Holzstühlen, erfasste mich das Gefühl von Heimat. Ja, so ist es in Skandinavien. Die Holzverkleidung, die Tischdeko, die Bilder an den Wänden.
Wir gönnten uns ausgezeichneten Elchbraten mit Kartoffelschnee (ja, so was gibt es nur zu Festtagen). Lenny, den es nach langer Zeit wieder nach Berlin verschlagen hat, gönnte sich noch köstliche eingelegte Heringe und gönnte sich zum Nachtisch noch kleine Pfannkuchen mit Erdbeermarmelade und Sahne!
Das ist ja wie bei Oma in Finnland!
Und als wir noch mit Rane plauderten, stellte sich heraus: er kommt aus Helsinki. Und ich hatte wieder eine Gelegenheit Finnisch zu plaudern. Auch wenn die Preise etwas über dem studentischen Budget liegen werde ich wohl wiederkommen.


