Startseite   

Inverse Ankunftstafel

Von Matthias in - 21. Juli 2006, 14:25 Kein Kommentar

Diesen Beitrag müsst ihr jetzt geistig auf den Mittwoch zurückdatieren. Immerhin gilt es eine inverse Ankunftstafel darzustellen.

Herr Exit ist aus dem Urlaub zurück.

Spanndend bleibt die Frage, wo er war. Und was hat es mit den inversen Flugtafeln auf sich?

Ich bin nämlich gar nicht verreist. Ich wurde angeflogen, angefahren und bereist. Eltern aus Ulm und Tante aus Finnland hatten sich zum Hauptstadtbesuch angekündigt. Eine Woche lang habe ich der internationalen Reisegruppe die touristischen Highlights und Lowlights der Hauptstadt präsentiert, nebst Potsdam, Köpenick und einer Straßenbahnfahrt durch Marzahn (wie einst mit Herrn Maloney).

Hardcore Visiting in der Stadt, in der ich seit einem Jahr wohne. Langsam kenne ich die Stadt, Sehenswürdigkeiten hat man schon öfters gesehen und gezeigt. Mir ist zum ersten Mal aufgefallen, dass ich keine Fotos mehr von Reichstag, Potsdamer Platz und Fernsehturm machen wollte. Bin ich jetzt in Berlin angekommen?

Und jetzt vertreibe ich mir die Zeit mit Hardcore Relaxing am Spreeufer von Bellevue mit Kirschkernspucken auf Horst und Männerdefinitionen von Frau Bunz verstehen. Oder aber an den Langen See fahren, bei 37° in der S-Bahn feststecken wegen Stromausfall, sich dabei ordentlich aufhitzen, dem Hitzschlag nahe sein, und sich dann erfrischend (und nur wer vorher ordentlich kocht, kann sich richtig erfrischen) in die Fluten der Dahme stürzen und auf der Decke liegend, gemeinsam, die Straßenbahn nach Schmöckwitz betrachten. Entspannung pur, auch wenn es gegen 8 Uhr dann doch etwas kühl wurde. Hatte wohl nur noch 28°.

   Startseite   

0 Kommentare

   Startseite   

Aktuelle Diskussion

   Startseite