Liebe Leser! Ich habe ein akutes Entscheidungsproblem.
Frau Anna-Monika Dimmer-Hänselmann (Doppelnamen liegen total im Trend) lädt zum Kaffee. Sie habe Kuchen spontan gebacken und erwarte nun den Kollegenkreis.
Problem: Möglicherweise könnte der Kuchen vergiftet sein, mich ans Bett fesseln, und somit sämtliche Lernanstrengungen für Montag nichtig machen.
Darüberhinaus wird der Kuchen ohne Kaffee serviert. Allerhöchstens sei Wiener Melange aus der Instantbox zu erwarten. Instantkaffee! Pfui!
Jetzt sind Kaffee und Kuchen komplementäre Güter, vor allem für Schwaben am Nachmittag um Vier, das heißt, auf ein Stück Kuchen muss eine Tassee Kaffee kommen. Im vorliegenden Fall muss ich mir den Kaffee selbst mitbringen!
Soll ich dann überhaupt die Anreise wagen?
Nachtrag: Anreise mit selbst gekochtem Kaffee in Thermoskanne hat sich gelohnt. Schokoladenkuchen war köstlich!
Der Kaffeemangel im Hause Dimmer-Hänselmann ist andererseits weniger verwunderlich. Nach dem Reichstagsbesuch stieß der Vorschlag, das Barcomis zu besuchen, auf wenig Begeisterung, das Barcomis wurde dann auch als “Mitte-Hippster-Location” abgetan. Dabei brühen die dort mehrfach geprüften und authorisierten kaffeesnobtauglichen Qualitätskaffee!


