Frau Creezy hat Can in der S-Bahn getroffen. Ein Creezy’sches Meisterwerk: präzise beobachtet, messerscharf beschrieben und noch schön mit der Sprache gespielt. Bravo!
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Frau Creezy hat Can in der S-Bahn getroffen. Ein Creezy’sches Meisterwerk: präzise beobachtet, messerscharf beschrieben und noch schön mit der Sprache gespielt. Bravo!
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cora
1. Mai 2008, 17:46 #
Eine schöne Beschreibung, die Claudia dort abgab, leider ist die Kommentarfunktion schon ausgeschaltet im HSB.
Oh, ich kenne diese Cans sehr gut.
Mit Vorliebe legen sie auch die Füße auf die Sitzbank gegenüber. Und frau erntet einen Hass erfüllten, verachtenden Blick, wenn sie es wagt, sich einfach ebenfalls in diese Viererecke zu setzen.
Kürzlich in der U-8, Residenzstraße, es war an einem Samstag und die U-BAhn war ziemlich voll, stiegen 3 Kleincans ein (ca. 12 – 13 Jahre alt). Im Abteil saßen überwiegend Menschen ab 45 Jahre aufwärts. Plötzlich schallt quäkt Musik aus einem HAndy der Jungcans.
Aber nur für eineinhalb Min. – höchstens, dann bedurfte es einer ersten Aufforderung eines Mitfahrers (ca. Mitte 50), dem Zuwenden etlicher Blicke aus dem Abteil und einer zweiten, deutlicheren Aufforderung:“Mach aus!” und Ruhe war!
Ich habe das sehr genossen. Leider waren es nur Jungcans und die Geschichte, wären diese 2 Jahre älter gewesen und das Bahnabteil minimal leerer, wäre anders ausgegangen:
“Plötzlich quäkte Musik aus einem Handy der Cans.
Dies plärrte ununterbrochen bis zum Hermannplatz, untermalt vom lauten Lamentieren, zwischendurch Aufspringen und über die Bahnsteige rufen und abschätzenden Blicken auf alles, was weiblich und unter 16 war.”
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