Der Haushaltsetat im Sozialpalast für neue Küchenhaupt- und -hilfsgeräte ist derzeit noch ein klein wenig klein. Deshalb wird es bis auf weiteres auch keine professionelle Espressomaschine geben. Mit Mahlwerk und Bohnenbehälter, Wasserfilter und blinkenden Lichtern. Aber ein vehement durchgefochtener Investitionsantrag stellt nun zumindest sicher, dass auf dem handgebrühten Espressocafé aus der Druckkanne richtiger Milchschaum zu liegen kommt. Streng genommen wird ja der Café durch den Milchschaum gegossen und erzeugt dann den typischen Schichtaufbau.
Das äußerst nützliches Küchenhilfsgerät aus dem Hause Nespresso erzeugt innerhalb von 70 Sekunden aus einer Portion kalter Milch mit hohem Eiweißanteil wohltemperierten, stichfesten Milchschaum. (Weil der Schaum eine solche Freude ist, habe ich am Sonntag drei Ladungen Café aus der Druckkanne mit traumhaftem Milchschaum getrunken. War dann etwas aufgedreht und habe 2 × 35 Seiten wissenschaftlichen Output für den cheflichen Schreibtisch produziert und der Weltöffentlichkeit zwei kleinere Werke geschenkt. Von der Geschichte des Kredits und von Risikofaktoren im Credit Spread.)

Das Innenleben des Aeroccino von Nespresso.

Ist er nicht putzig? Und habe ich bereits gesagt, was für bonfortionösen Milchschaum der Aeroccino rührt?


