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Von Matthias in - 4. April 2008, 20:18 15 Kommentare

Aktuelle Wasserstandsmeldung: Meine Inauguraldissertation zur Erlangung des akdademischen Grades doctor rerum politicarum (Doktor der Wirtschaftswissenschaften) hat nun einen Umfang von 183 Seiten, zuzüglich 28 Seiten Literaturverzeichnis.

Nachdem ist es nun endlich geschafft habe, um das Kapitel zum Swap Spread auch noch eine dekorative Schleife zu binden und die vielen losen Enden hübsch miteinander verflochten habe (ein schier aussichtsloses Unterfangen, an dem ich seit einer gefühlten Ewigkeit arbeite), würde ich sagen, dass hiermit der Grundlagenteil nach 15-monatiger intensiver Arbeit abgeschlossen ist. Sogar eine Einleitung ist bereits verfasst und dort steht unter “Zielsetzung” der bedeutungsschwangere Satz:

Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Credit Spread.

Jetzt fehlt nur noch eine statistische Einführung und die eigentliche empirische Untersuchung. Aber das kann bis nach dem Wochenende warten.

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15 Kommentare

1

Markus
4. April 2008, 20:52 #

Herzlichen Glückwunsch. Ich bewundere Ihre Disziplin. Neidlos, doch voller Anerkennung.

2

Lorelei
4. April 2008, 22:04 #

Glückwunsch!
Vielleicht sollten Sie aber doch das Deckblatt, speziell den zu erreichenden wissenschaftlichen Grad, nochmal überarbeiten: rerum politicarum? Sicher?

3

The Exit
4. April 2008, 22:09 #

Herr Markus, Frau Lorelei! Vielen Dank für die Glückwünsche!

Auf der Vorlage des Prüfungsamtes steht “politicarum” und das soll ich so aufs Deckblatt schreiben. Wie man dem Internet entnehmen kann, sieht die Prüfungsordnung auch einen Dr. rer. pol. vor und keinen Dr. rer. oec. wie man meinen könnte.

4

Lorelei
4. April 2008, 22:28 #

Interessant. Ich hätte tatsächlich geschworen, daß der Doktor der Wirtschaftswissenschaften rer. oec. heißt.

5

rene
4. April 2008, 22:50 #

Ich tu’ mich schon schwer, mal ein Buch u lesen, welches 183 Seiten hat. Und Sie schreiben sowas. Glückwunsch.

6

engl
4. April 2008, 23:10 #

ich weiß ja nicht. ich hatte neulich ne diss mit über 300 seiten aufm tisch. ob das gutgeht? ;-)

gratuiere!!!

7

The Exit
4. April 2008, 23:26 #

Ich kann beruhigen. Es kommt ja noch was dazu!

8

creezy
5. April 2008, 11:46 #

Das klingt schon mal sehr gut. Ich bin ein bisschen stolz auf Sie, junger Mann. Und denken Sie mir ja an die Backups! ,-)

9

Markus
5. April 2008, 12:13 #

Aber Frau creezy, da brauchen Sie sich doch keine Sorgen zu machen. Im Back(up)en ist Herr Exit doch ein Meister. ;-)

Frau creezy: Ich hab Sie übrigens gestern im Frauen-Panel auf der re:bublica gehört (auch wenn die Männer da – für mich vollkommen unverständlich und für mein Empfinden diskriminierend – ausgesperrt wurden, durften wir wenigstens online mithören).

10

Julius
5. April 2008, 12:20 #

Es soll ja auch Leute geben, deren Doktorarbeit nur 37 Seiten stark war. Aber die haben ja auch nicht über Credit Spreads geschrieben.

In diesem Sinne: Genießen Sie das Wochenende, Herr Exit, bevor sie die beiden nächsten Etappen (Statistik und empirische Untersuchung) in Angriff nehmen!

11

The Exit
5. April 2008, 13:32 #

Frau Creezy! Für die Backups habe ich mir ein ausgeklügeltes Verfahren ausgedacht.

Jeden Abend sichere ich die Diss auf meinem Rechner. Eine zweite Sicherung lege ich auf dem Server der Hochschule ab, der jede Nacht auf Band gesichert wird. Server und Band stehen in zwei unterschiedlichen Gebäuden (das habe ich mal nachgefragt für den Fall, dass die Hochschule Feuer fangen würde). Für den Fall einer kompletten Hochschulauslöschung habe ich noch eine Kopie des Backups auf einem Internetspeicher abgelegt. Dass das Internet gleichzeitig gelöscht wird, erscheint mir jetzt dann doch sehr unwahrscheinlich.

Herr Becker! Vor 100 Jahren waren die Dissertationen allgemein kürzer! Außerdem schreibe ich ja mit vergrößertem Zeilen- und Absatzabstand, damit sich die Diss leichter korrigieren lässt. Für den Buchdruck werde ich dann kleinere Abstände wählen.

12

creezy
5. April 2008, 14:29 #

@Markus
Ach Du sch…, ich hatte ja wieder ganz vergessen, dass da Technik im Raum war. ,-) Nun gut, vermutlich warst du der Einzige, der zugehört hatte. Ja, das mit dem Ausschluss der Jung war meins auch nicht – zumal eigentlich wirklich viele dabei sein wollten.

@Herr Exit
Gut, wir können also mit Fug und Recht von Ihrer Dissertation sagen, die ist gesichert wie die Kronjuwelen! ,-)

13

hofrath
5. April 2008, 18:03 #

Na, dann seien Sie aber mal froh, daß Sie kein geisteswissenschaftliches Fach studiert haben…Ich bin nun bei 350 S. und immer noch kein Ende…. Zitat des Doktorvaters: “Na, das ist doch noch übersichtlich…”.

14

Claudia
5. April 2008, 18:25 #

Glückwunsch auch von mir! Möge die Arbeit wunderbar bewertet und das Haupt des Autors mit Lorbeer gekrönt werden.

15

The Exit
5. April 2008, 20:52 #

Genau. Ziemlich gut gesichert. Ich will da kein Risiko eingehen. Vor allem, wenn man dann wieder eine Pressemitteilung bekommt, dass irgendein Musiker sein neues Album auf seinem Laptop hatte und dieser Laptop in Heathrow 5 verschollen sein soll. Wie kann man seine Arbeit nur an einem Ort speichern, vor allem, wenn das Speichermedium äußerst mobil ist!

Herr Hofrath! 350 Seiten? Das ist ja wirklich eine Menge Holz. Zum Glück darf man in BWL ab 200 Seiten beruhigt abgeben. Dennoch werden es bei mir wohl noch etwas mehr.

Frau Claudia! Vielen Dank, aber bitte keine Vorschusslorbeeren. Bis die Kränze geflochten werden, wird es wohl noch ein ganzes Jährchen dauern! Denn nach der Abgabe schließt sich ja ein aufwändiges Korrekturverfahren an (wo ich nicht beteiligt bin), dann muss ich eine mündliche Prüfung (Disputation) bestehen und erst wenn ich dann einen Verlag für meine Erkenntnisse gefunden habe, dann darf ich den Titel führen. Sie sehen, das ist noch ein weiter Weg!

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