Da sich die Damen ja noch nicht mal für eine erste Ausgangszahl entscheiden können, die Grundlage für weitere Verhandlungen und Tauschvorgänge bilden, schlage ich vor, wir gehen rasch nach nebenan und nehmen ein Tässchen Kaffee zu uns. Ich reiche auch meine frisch gebackenen Weddinger Doppelmakronen.
Dieses Wochenende musste ich ja selbst die Plätzchen backen, nachdem – trotz der zuletzt ersterbenden Hoffnung – die Patisserie Julius (sprich: Schüliüs) keine Lieferung in den Wedding lieferte. Zudem besitze ich einen Gasofen und habe noch nie Makronen gebacken und die Patisserie Julius hat die Messlatte hier im Sozialpalast doch sehr deutlich furchtbar weit nach oben gesetzt und wir wissen ja, was für eine Kuchendiva der kleine Ingenieur ist. Zu allem Überfluss setzte ich mir in den Kopf, auch Nougat und Marzipan verwenden zu wollen.
Und so entstand sie, die Weddinger Doppelmakrone. Opulent, raffiniert und meine Kolleginnen waren auch ganz entzückt.


