Die Italienerin, mit der ich mich eingelassen hatte, meinte mich arglistig täuschen zu müssen. Das fand ich wiederum nicht nett und wollen wir es mal diplomatisch formulieren: es gab in nicht unerheblichem Umfang Wolken, die den Start unseres gemeinsamen Weges erschwerten.
Nach einer Konsultation des Gugelischen Ohrakels wurden mir Dinge offenbart, die sich kurz darauf erfüllen sollten. Mit Hilfe der Bedienungsanleitung für den Router, der sich als Modem ausgab, konfigurierte ich eine normale kabelgebundene LAN-Verbindung. Im zweiten Schritt erklärte ich dem Router/Modem, dass ich ein Administrator sei und mit etwas “Sesam, öffne Dich!” wurde mir Zutritt zum Innersten gewährt. Dort richtete ich eine PPPoE-Verbindung ein (VPI: 1, VCI: 32, sowie die Werte der Anleitung S. 39) und schon ward die Modem-Fessel gesprengt und vor mir stand ein bildhübscher Router, der fortan sich wie ein handelsüblicher Router gebärdete.
Ich nehe, es liegt in der Natur der italienischen Frauen, dass diese sich zunächst widerspenstig zeigen und erst durch eine starke Hand gezähmt werden wollen.


