Wir müssen uns ständig neuen Herausforderungen stellen. Zum Beispiel, meine Verlobte und Freundin fühlen sich derzeit noch mit der Herausforderung ein Gobelin zu sticken durchaus gefordert (wobei sie planen es als Hintergrund für mein Aquarium zu missbrauchen). Dabei hatte die Gobelin-Freundin, die Anfang dieses Monats etwas auf dieses Blog aufpasste, selbst Herrn Exit herausgefordert: Eierlikörpudding, den Herr Exit, wie nebenstehendes Bild beweisen soll, nachgekocht hat. Allerdings nicht in der Mädchenvariante mit halber Menge Eierlikör. Frau Indica wird sich freuen, zu lesen, dass ich mich an das Rezept gehalten habe, auch wenn ich zur Dekoration etwas Himbeeren verwendete.
Video: Marzahner Promenaden-Mischung, u.a. mit dem Berliner Bärenlied. Achtung: Ohrwurm-Gefahr.
Dabei habe ich mich heute Nachmittag dem Konzert des Kinderchores aus der Neubausiedlung (anlässlich von 770 Jahren Berlin) gestellt und im Verlauf des Nachmittags feststellen müssen, dass diese Traumschokotorte nicht sonntags serviert wird. Während ich gegen die Tränen ankämpfte, erläuterte Herr Julius bei Alternativtorte, dass Helsinki das Cottbus des Nordens sei. Dazu muss man wissen, dass Helsinki von Schinkels Studienfreund Carl Ludwig Engel erbaut wurde. Cottbus selbst schweigt zu diesem Vergleich.

Die Internetfindemaschine hat übrigens bei der Recherche die beiden Orte mit einer 35-stündigen Zugfahrt verbunden.
Während ich also bereits über eine Exkursion nach Cottbus nachdachte, flatterte mir das Angebot zum Winterlichen Brandenburg entgegen, das eine Übernachtung für 59 EUR für 2 Personen und Frühstück anpreist. Ob man es mit einem Besuch im Staatstheater Cottbus kombinieren sollte? Wer kommt mit?


