Jeder Erholungsphase folgt meist unmittelbar die Entholungsphase, wo die aufgestaute Erholung an den Alltag wieder abgegeben wird. Der Aufbau der Erholung selbst ist meist mit einem Abbau an Entholung verbunden. Das immer ewige Pendel des zuviel und zuwenig, das wir beispielsweise von der Tütologie kennen.
In Erholungs- und Entspannungsphasen treten meist stimmungsgesättigte Momente auf, Augenblicke des Glücks und der Freude. Der ökologische Vergnügungsreisende wird jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen geholt, wenn die Urlaubslektüre, eine anonyme Buchspende im Hausbriefkasten, mit einem Paketbombenattentat auf den gutaussehenden Protagonisten an dessen Hochzeitstag endet, bei dem die bildhübsche Braut in handlichen Partitionen, wie z.B. die frisch beringte Hand, auf dem Moskauer Pflaster verteilt wird. Sollte sich Herr Exit, der eben erst erfahren hat, dass eine elektronische Depesche im Japanischen als Elektroteilchennachricht bezeichnet wird, Sorgen machen? Warnt ihn der Schenker vor einer Liebesheirat? Droht Herrn Exit selbst eine Paketbombe oder eine andere zeitgemäße Lebensbeendigungsmaßnahme? Wird gar der Bundesinnenminister des Vertrauens höchstpersönlich darum kümmern?
Dabei müsste doch noch der Begriff der Vierwetterstadt definiert werden. Diese Wortschöpfung erfolgte vor wenigen Tagen durch einen Herrn aus Lichterfelde West, der lieber unerkannt bleiben möchte.


