Auf Tortentour in Kleinmachnow

Von Matthias in - 12. Mai 2008, 22:30 3 Kommentare

Waldcafé Kleinmachnow. So lautete das Ziel eines kleinen, pfingstlichen Radausfluges. Gewissermaßen ein Saisonauftakt im Süden der Stadt. Mit Wald, Idylle, Villengegend, Häuschengegend, Gegend wo man nicht wohnen möchte, Uferwege des Teltowkanales, natürlich etwas LFW, Steglitz, denkmalgeschützer Siedlung mit Gartendenkmal und noch etwas Welthauptstadtgeschichte und die Benutzung von Berlins jüngstem S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke, an dem man ja nur 20 Jahre geplant hat.

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3 Anmerkungen
Markus Gerade der Kontrast von lila Dixi und rosa Villa ist mir auch unangenehm aufgefallen. Aber eine schöne Tour haben Sie
The Exit Naja, so ganz Ton-in-Ton ist das ja doch noch nicht!
Spontiv Oh, das Schweinchenhaus hat ein farblich passendes Aussenklo!

Ein feines Hotel in Berlin

Von Matthias in - 12. Mai 2008, 21:53 1 Kommentar

Als Einheimischer weiß man ja selten, wo man in Berlin gut und günstig nächtigen kann. Gerade wurde mir das Metropolitan Hansa empfohlen. Lage ist gut, Preise auch. Werde ich also weiterempfehlen.

1 vereinsamte Meinung
Markus Zum Hotel kann ich nichts sagen. Aber ich würde, wenn ich in Berlin bin, lieber nicht auf’m Kudamm wohnen.

Als der Sarg noch S-Bahn fuhr

Von Matthias in - 12. Mai 2008, 13:14 2 Kommentare

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fuhren Leichen und Trauergäste in Berlin mit einem Zug, später mit der S-Bahn, auf den Friedhof. Eine letzte Fahrt, von der heute Eisenbahnfans träumen. Die “Verladung” der Leichen erfolgte auf dem Güterbahnhof Halensee und dann ging es über die Kanonenbahn entlang der Avus nach Wannsee. Dort bog die Bahn nach Links, fuhr durch den Wald, hielt am heutigen Sitz von eBay um dann nach Stahnsdorf zu kommen. Dort wurde 1909 der Südwestkirchhof der Berliner Stadtsynode in Stahnsdorf angelegt. Heute ist es einer der größten Friedhöfe in Europa.

Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Berlin die Gräber knapp, bzw. die Friedhöfe ziemlich voll. Deshalb haben die evangelischen Kirchengemeinden einen großen Friedhof vor den Toren der Stadt gebaut. Jede Kirchengemeinde bekam ihren “Block” im Friedhof, so blieb der Großfriedhof dennoch “familiär”.

Das einzige Problem, das sich nun ergab: Wie kommen die Särge und die Trauergemeinden auf den Friedhof? Ein Kutschentransport aus Berlin war damals ziemlich teuer und deshalb hat die evangelische Kirche ihrem Friedhof einen Bahnanschluss spendiert: die Friedhofsbahn. Nach dem zweiten Weltkrieg lag der Friedhof in Brandenburg und war mit dem Mauerbau nicht mehr nutzbar.

2 Anmerkungen
The Exit Aber die Strecke müsste doch von der S-Bahn betrieben werden. Und die gehört, wie wie nun alle Dank des Streiks
Claudia Es gibt in Berlin ja immer mehr von diesen schwarzgekleideten bleichgeschminkten Sonderlingen, vielleicht wäre es für die BVG ein lohnendes

Leuchtendes Blut- oder Feuerrot?

Von Matthias in - 11. Mai 2008, 21:55 5 Kommentare

Wird der frisch gerettete Hibiscus rote Blüten treiben? Es wird nur noch kurze Zeit dauern. Wir könnten uns freuen, wenn …

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5 Anmerkungen
Claudia Tabak gibt es bereits in Ökoqualität (kein Witz), bei eo und anderen Öko-Supermärkten an der Kasse. Aber ich kenn das
Sands Keine Anhung..! :( Vielleicht wie Peter gesagt hat. Seine Zweifel ist auch gut. ;)
Peter H aus B Das Tabakrezept ist gegen Ungeziefer, man kann auch eine Zigarette in Wasser lösen..gut gegen Spinnmilben und ähnliches Gesocks. Ob das aber

Ein Magnum vor dem Reichstag

Von Matthias in - 10. Mai 2008, 22:15 Kein Kommentar

Ich bekenne, dass auch Bundesbürger mit Erstwohnsitz in der Bundeshauptstadt das Recht haben, sich auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag niederzulassen, ein Magnum auf der Zunge zu schmelzen und ein literarisches Epos zu genießen. Das sächsische Geburtstagsgeschenk passte hervorragend zu einem Tag, an dem meine Alma Mater unglücklich in die Schlagzeilen gerät und der Protagonist selbst Opfer von Schlagzeilen wird. Eine äußerst packende Geschichte, die Ingo-Michael Feth zu Papier gebracht hat. Streckenweise flau erzählt, aber inhaltlich sehr ergreifend.

Flügelproblem wegen Forschung

Von Matthias in - 9. Mai 2008, 14:33 3 Kommentare

Wegen aktiver und erfolgreicher Mitarbeit an einem Forschungsprojekt habe ich jetzt ein Flügelproblem. Ob ich es mit einem Blind Booking versuchen sollte?

Nachtrag

Nun folgt auch das Bild von der Preisverleihung. Dazu möchte ich anmerken: zwei der abgebildeten Forscher haben in Ingolstadt studiert. Die im Hintergrund abgebildete Alumna meines Arbeitgebers arbeitet beim Mutterkonzern der Fluggesellschaft, die Herrn Exit in ein ökologisches Dilemma stößt.

3 Anmerkungen
Michael Ich überlege gerade, ob beim Blind Booking die Chancen auf gutes Wetter Jetzt größer oder kleiner werden :)
creezy Deine Sorgen möchte ich haben … ,-) Die sind aber alle für deren Titel ziemlich jung auf dem Foto oder? Das
Spontiv immer diese luxusprobleme … ;)

Das Salatmassaker

Von Matthias in - 8. Mai 2008, 22:27 13 Kommentare

Salat soll ja gesund sein. Vor allem mit Karotten. Wegen der Vitamine und so. Weniger gesund sind die Kollateralschäden, wenn Finger mit Karotte über die Reibe geschrubbt werden. Kaum dass der Daumen verheilt ist, gibt es einen erneuten Schnitt und vom kleinen Finger fehlt ein ordentliches Stück (siehe Bild). Zum Glück sieht man den Knochen nicht.

Wenn ich mal meine Leserinnen und Leser nach einem wenig gesundheitsgefährdenden Hilfsmittel fragen dürfte? Nicht dass dann wieder gemäkelt wird.

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13 Anmerkungen
The Exit Frau Creezy! Ich bin nicht untalentiert. Hier versuchen böse Machenschaften meine Finger zu ruinieren, damit ich nicht mehr tippen kann. Herr
Manniac Hmm. Haferflocken? :)
creezy Mensch Herr Exit, Sie wollen bald Doktor sein und sind zu dumm äh untalentiert, Mohrrüben zu reiben ohne sich ständig

Kopierexperiment

Von Matthias in - 7. Mai 2008, 15:05 4 Kommentare

Notiz an mich: Kopieranweisung von Kerosine befolgen.

4 Anmerkungen
Markus @Herr r|ob: Danke, nur Gutes wird kopiert. @creezy: Nee, kannte ich noch nicht, muss ich damals überlesen haben. Herrlich: “Die Kopien
creezy Kennt Ihr das zum Thema Kopierer? Das ist so wunderschön! ,-)
r|ob Es sehe schon findige Bürokräfte (m/w) mit entsprechendem Wettangebot bei “Wetten dass…?”: “Ich erkenne einen Kopierer an seiner Kopie des Nichts.”

Anblühung im Sozialpalast

Von Matthias in - 6. Mai 2008, 20:56 6 Kommentare

Im Sozialpalast wurde angeblüht. Dieses Jahr erfreuen kleine, bunte Blüten aus dem Hause Der Holländer Besucher, Bewohner und Anwohner. Die Blumen können eigentlich nur gut gedeihen, denn das Gartencenter liegt direkt an der S-Bahn und so hört man während des Einkaufs im Gartenparadies regelmäßig die S-Bahn vorbeifahren.

Der blumische Blühbalkon 2008 wird von roten Farben und Dauerblühern dominiert, wie Dahlien, Kapkörbchen, Geranien und Petunien. Blaue Akzente setzt ein Schlüsselblümchen, ein Enzian und das obligatorische Männertreu. Im Kräutergarten wachsen Basilikum und Majoran. Frisch ausgesät sind Petersilie, Schnittlauch und Dill. Ebenfalls im Kräutergarten wachsen die Julius’schen Kapzuinerkressen und die Wicke.

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6 Anmerkungen
r|ob Der “blumische Blühbalkon” ist ganz klar Anwärter für ‘Das Wort des Jahres’ …
The Exit Konrad: Nein. Das ist nicht spät. Das ist gerade der richtige Zeitpunkt. Vorher bin ich gar nicht dazu gekommen. Frau Indica:
Konrad Sehr hübsch … wenn auch etwas spät. Denn die Sonne scheint ja nun schon ein paar Wochen länger vom wolkenlosen

Gerettet

Von Matthias in - 6. Mai 2008, 19:40 8 Kommentare

Manchmal muss man sich einfach über Widerstände hinwegsetzen und seinem Herzen folgen.

8 Anmerkungen
Claudia Nun ja – die Natur, so von alleine, kennt tatsächlich keine häßlichen Farben. Aber wenn man ihr durch Überzüchtung aufhilft,
Indica Sehr schön. Die Natur kennt ja keine hässlichen Farben, da wird also schon was Hübsches erblühen! Wenn Sie jetzt noch
creezy Und er sieht so gut aus, jetzt wo er gerettet wurde! Herr Exit, ich bin stolz auf sie. Ich vermute

Es ist so grün in Dresden

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 19:32 8 Kommentare

Wenn der Stadtmensch im Mai nach Dresden reist, dann stellt er neben einem hohen Silberlockenfaktor fest, dass es um ihn herum grünt wie wild und verrückt. Um epilleptische Anfälle und Grün-Schocks zu verhindern hält die Bahn auf dem Weg nach Dresden extra lange auf der grünen Wiese in Brandenburg, damit sich das Großstadtauge an das Chlorophyll gewöhnen kann. Die etwas leidenden Rununkeln können vor dem Zugfenster mit dem Löwenzahn hinter dem Zugfenster (hier nicht dargestellt) im Gelb um die Wette leuchten. Ein Farbtupfer im Grün.

Dem Grünspektakel auf der Anreise entgeht der Reisegast, der den Lokrufen des tschechischen Zugkochs nicht widerstehen konnte und um 9 Uhr den Tag mit einer Kartoffelsuppe, Saftgulasch mit Bemische Kleße, Palatschinken mit Schokolade und frisch gezapftem Pilsner Urquell beginnt. Von Käseklappstulle jedenfalls war in der Ansage keine Rede.

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8 Anmerkungen
Indica Ich erwarte die Post Ihres Sekretariats, sehr gut!
spontiv Jungejunge, das wird ein kilometerfressendes Jahr! Hin und her, dahin und dorthin. Fein! Gebongt! Das Sekretariat wird sich um den
Indica Herr Spontiv, unbedingt! Ich lade Sie hiermit herzlichst nach FFO ein, an Schönheiten kann ich Ihnen persönlich einiges zeigen, die

Verbotene Hilfeleistung

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 17:45 28 Kommentare

Mir wurde heute verboten Hilfe zu leisten. Daher kann man bei mir auch nicht von unterlassener Hilfeleistung sprechen, höchstens beim Verbieter, der mir nicht erlaubte, ein Hibiscusbäumchen beim Discounter um die Ecke vor dem Pflanzentod zu bewahren. Ein Antrag auf Rettung wurde nicht wegen des durchaus finanzierbaren Preises von 6,95 EUR abgeleht, sondern mit der Begründung, es gäbe bereits einen Hibiscus (siehe Abbildung). Aber das ist eben kein Bäumchen sondern nur ein Blümchen und das ist doch bitte etwas komplett Verschiedenes!

Von daher wende ich mich mit diesem Artikel an die Weltöffentlichkeit. Durch eine Unterschrift unterstützt Ihr eine Petition zur Rettung einer Hibiscus-Pflanze vom Discounter und hier kommt es auf jeden Tag drauf an! Die Pflanzen schweben ja in Verdurstungsgefahr!

28 Anmerkungen
The Exit Ich bin nun überzeugt, dass das einzig richtige die Rettung des Hibiscus ist. Er fühlt sich sehr wohl.
Manniac Ich bin dafür! Rettet den Hibiscus! Freiheit für Kuba! Olé Olé! War das jetzt richtig? Oh, ich sehe, er ist ja schon
The Exit Er war bedroht, weil er beim Discounter natürlich nicht gegossen wurde. Und so ein Hibiscus ist doch ein durstiges Wesen.

Auf die Draisine!

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 16:50 14 Kommentare

Foto: Wikipedia.

Bedingt durch die Tatsache, dass man in Brandenburg mit der Draisine fahren kann und ich das noch nicht tat, schlage ich einen Draisinenausflug Mitte Juni vor. Wer kommt mit?

Außerdem sollten wir mal mit der Woltersdorfer Straßenbahn in historischem Wagenmaterial ins Grüne fahren. Außerdem ist eine Fahrt nach Rüdersdorf über Schöneiche sicherlich sehr reizvoll.

14 Anmerkungen
creezy Ich bitte darum, Herr Markus. Herr Exit könnte ja sein Donald Duck-Hemd anziehen und die Seemansmütze aufziehen. Dann können wir
Markus Genau, Herr Spontiv. Ich bringe meines jedenfalls mit.
spontiv War das Ringelshirt nicht in Hamburg beheimatet?

Angemessen

Von Matthias in - 4. Mai 2008, 16:47 7 Kommentare

Ich finde es angemessen, dass Zugbegleiter mir zuwinken, wenn ich den Zug verlasse.

7 Anmerkungen
The Exit Frau Indica, nein! Er winkte mit der Hand. Kellen werden doch gar nicht mehr verwendet. Außerdem gibt es keine Zugabfertiger
Indica Wem, wenn nicht Ihnen, sollten die Zugabfertiger täglich zuwinken? War’s mit einer großen Kelle?
Spontiv Denke ja ;).

In der S-Bahn

Von Matthias in - 1. Mai 2008, 16:13 2 Kommentare

Frau Creezy hat Can in der S-Bahn getroffen. Ein Creezy’sches Meisterwerk: präzise beobachtet, messerscharf beschrieben und noch schön mit der Sprache gespielt. Bravo!

2 Anmerkungen
The Exit Cora, leider haben die Kommentatoren im Hauptstadtblog wieder ein klein wenig über die Strenge geschlagen. Deshalb hat Frau Creezy dort
cora Eine schöne Beschreibung, die Claudia dort abgab, leider ist die Kommentarfunktion schon ausgeschaltet im HSB. Oh, ich kenne diese Cans sehr

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